Kapstadt in Südafrika

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Musik aus Südafrika #5

Unser Dank gilt Daniel Roy, der diese Songs zusammengestellt und locker kommentiert hat!


Zunächst traditionelle Klänge aus den Townships - Mahlathini and the Mahotella Queens :


Jetzt ein schöner südafrikanischer Gospelsong, zu dem ich praktisch überhaupt keine Infos habe, was ausgesprochen schade ist:



Aber wenn man meint, das eben sei schlimm gewesen, kennt man die Gruppe „Soul Riot“ noch nicht :



Nee, auch das war keine Burenmusik...

Die „Honeymoon Suites“ aus Kapstadt klingen hingegen eher so, als würde sie Roger Cicero gerne auf einen Kaffee einladen:



Da braucht man als Gegenbewegung glatt einen Kwaito von einem Herrn, den wir hier inzwischen gut kennen:



„Gift“ ist für uns Germanophone ja eher ein blöder Name, aber auf Englisch heißt „Gift“ bekanntlich so viel wie „Gabe“, und sein „Back To You“ lässt darauf schließen, dass der Künstler mit dem Namen Gift Gwe in der Tat nicht ganz unbegabt ist. Ein gefälliger Song (ein bisschen langatmig vielleicht) mit ausnahmsweise mal schönen Szenen aus der Johannesburger City:



Ich nehme an, der folgende Clip wurde in derselben Stadt aufgenommen, aber sonst haben die „Dirty Skirts“ nicht viel mit Gift Gwe gemeinsam:



Nun ein Oldie, und zwar von der vor drei Jahren verstorbenen Brenda Fassie – Yizo Yizo:



Heute kommen sogar Freunde klassischer Musik zu ihrem Rech. Das Johannesburg Guitar Quartet:



Gar nicht klassisch, aber ebenfalls sehr europäisch kommt Fevertree mit „A Million Miles“ daher:



Außerdem hat sich ein alter Freund von mir (äh ... na ja ... ich hatte mal `ne Email von ihm bekommen) auf Youtube wiedergemeldet, nämlich der auf Afrikaans singende Kapstädter Philip de Villers mit „Ek Hoor Jou“ („Ich höre dich“). Sehr interessant für jeden, der mal in den Swartberg Mountains herumklettern möchte:



Und jetzt werden wir mal richtig kitschig. Ich weiß nicht mal, wie der gesetzte Herr heißt, der im folgenden Clip auf Afrikaans das Namaqualand besingt, aber als Tourismusförderung ist der Clip nicht übel:



Das Folgende ist wieder „mainstreamiger“ und auch professioneller und englisch. Der Titel heißt „Joshua“ und wird, wenn ich mich nicht täusche, von Andre G. Nel gesungen:



(Der Song verendet in seinem eigenen Refrain, aber hey, die Flötistin ist „’n baie mooi meisie“ .)

Und zu guter Letzt für heute ein langer Clip mit Louis Mhlanga (ziemlich schlechte Tonqualität, aber nette Impressionen - wenn auch aus Chicago, denn auch dort scheint es Freunde südafrikanischer Musik zu geben):



Na, sagt doch selbst: Das war doch kunterbunt, oder?



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