AUSRÜSTUNG UND WICHTIGE INFORMATIONEN
Namibia/Botswana/Sambia - Wüste und Wasser

bitte mitbringen:

gute Wanderschuhe und Wandersocken
(ggf. auch Turnschuhe)
Straßenschuhe
Sandalen oder andere offene, bequeme Schuhe
warme Jacke, windfeste Kleidung
dünner Regenschutz
bequeme, schnell trocknende Hose
leichte, strapazierfähige, atmungsaktive Kleidung
Handtücher (Badehandtuch)
Badehose/Badeanzug
Hut oder Kappe
Sonnenbrille
Toilettenartikel und persönliche Medikamente
kleine Reiseapotheke
Insektenschutzmittel (z.B. Autan Sensitiv)
Wasserflasche (das Leitungswasser in den wichtigen Orten und den meisten Wildschutzgebieten ist gereinigt und 100 % trinkbar)
gutes Sonnenschutzmittel und Lippenschutz
Fernglas, Fotoapparat und reichlich Filme
Taschenlampe (der Strom wird in einigen Unterkünften von 22 Uhr bis 8 Uhr abgestellt)
Reisewecker
kleiner Rucksack für Ausflüge
Geldgürtel für Wertsachen
weitere Empfehlungen:
* Bücher und Schreibzeug
* staubdichter Beutel für Fotoausrüstung
* Handwaschmittel

Einreisedokumente und Zusatzkosten:
Deutsche Staatsangehörige brauchen für diese Reise keine Visa im Vorwege zu beantragen. Für Namibia und Botswana genügt ein Reisepaß, der noch 6 Monate nach Beendigung des beabsichtigten Urlaubs gültig sein muß. Kinder brauchen einen eigenen Kinderausweis mit Foto (ein Eintrag im Paß der Eltern ist nicht ausreichend).
Für Sambia ist ein Visum erforderlich, das an der Grenze ausgestellt und bezahlt wird (derzeit USD 25,- pro Person, in bar zu zahlen). Auch für Simbabwe wird das Visum an der Grenze ausgestellt und bezahlt (USD 30,- pro Person, in bar zu zahlen).
Außerdem fallen in Simbabwe folgende Kosten an: Eintrittsgebühren Victoria-Fälle: US$ 20; Flughafensteuern bei Abflug Victoria Falls: US$ 30. Diese Gebühren werden zur Zeit nur in US$ in bar akzeptiert. Dabei werden in der Regel keine 50- oder 100 US-Dollar Noten angenommen, da viele Fälschungen im Umlauf sind.

Bitte beachten Sie , daß hinten im Paß noch mindestens 2 freie Seiten für Visa/Stempel vorhanden sein müssen.

Bitte machen Sie von Ihrem Paß und von Ihrem Flugticket eine Kopie und hinterlegen Sie diese bei jemandem, der diese im Notfall per Fax zu Ihnen schicken kann. Im Falle eines Verlustes sind diese Kopien unerläßlich für die Beschaffung von Ersatz!

Reisegeld:
Für Ihre persönlichen Ausgaben empfehlen wir die Mitnahme von Euro in Bargeld und/oder als Reiseschecks, sowie von USD für die Ausgaben in Sambia und Simbabwe. US-Dollar in Bargeld sollte in relativ kleiner Stückelung sein (max. USD 20-Scheine, da größere Scheine aufgrund vieler Fälschungen meist abgelehnt werden). Bitte besorgen Sie sich Scheine neueren Datums, also ab/nach 2000. Es ist auch möglich, sich per Kreditkarte (Visa) Bargeld in Landeswährung aus den Automaten der Banken zu ziehen.
In Namibia sind zur Zeit der Namibia Dollar (N$) und der Südafrikanische Rand (ZAR) gleichwertig gültig. Derzeit bekommen Sie für 1 Euro etwa 7,5 ZAR bzw. N$ (Stand September 2004). Nur 500 ZAR/N$ in bar dürfen pro Person eingeführt werden, ausländische Währungen unterliegen keiner Einschränkung. Fast alle Hotels und Geschäfte nehmen Kreditkarten an, viele Gästefarmen jedoch nicht. Tankstellen dürfen keine Kreditkarten annehmen. Es ist zu empfehlen, 500 ZAR schon in Deutschland einzutauschen für den ersten Tag, da das Umtauschen in Namibia zeitaufwendig ist, vor allem bei dem einzigen Umtauschschalter der Bank am Flughafen. Südafrikanische Rand erhalten Sie bei deutschen Banken allerdings meist nur auf Bestellung. Planen Sie daher eine ca. 4-tägige Wartezeit ein. Bevor Sie Windhoek mit der Reiseleitung verlassen, kann Geld getauscht werden oder dann in jeder größeren Stadt und auch in einigen Unterkünften.

Gepäck:
Das Gepäcklimit beim Einchecken beträgt insgesamt max. 20 kg. Zusätzlich darf ein Handgepäckstück von max. 7 kg mit den Höchstmaßen 65 cm x 36 cm x 23 cm mitgenommen werden. Diese Angaben gelten bei Flügen mit der Air Namibia. Wir möchten Sie bitten, Ihr Reisegepäck möglichst zu begrenzen. Für Ihr Hauptgepäck sind zwei kleinere Gepäckstücke besser als ein großes. Empfehlenswert sind Rucksäcke und biegsame Reisetaschen, keine Koffer.

Gesundheit:
Für die Länder auf dieser Route bestehen z. Zt. keine Pflichtimpfungen. Wir raten zu aktuellem Impfschutz gegen Polio, Diphtherie und Tetanus. Außerdem wird eine Hepatitis A- und Typhus-Impfung empfohlen.
Eine Impfung gegen Gelbfieber wird notwendig, wenn der Reisende zuvor ein Land bereist hat, das als Infektionsgebiet bekannt ist. Diese Impfung wird beim Gesundheitsamt vorgenommen und muß im Internationalen Impfausweis eingetragen sein. In den Nachbarländern Namibias wie Südafrika, Botswana, Simbabwe, Sambia, Mosambik, aber auch in Mauritius besteht keine potentielle Ansteckungsgefahr für Gelbfieber. Darüber hinaus ist die Einnahme von Malaria-Prophylaxe zu empfehlen, da der Norden Namibias (mit Etosha-Nationalpark und Caprivi-Streifen), der Chobe-Nationalpark in Botswana und das Gebiet der Victoria-Fälle Malaria-Risikogebiete sind. Bitte wenden Sie sich an Ihren Hausarzt, das Gesundheitsamt oder ein Tropeninstitut.
Eine Auslandskrankenversicherung wird dringend empfohlen, da mit dem südlichen Afrika kein Sozialabkommen besteht. Arzt- oder Krankenhausrechnungen werden sofort bar oder mit Kreditkarte gezahlt. Unfall- und Gepäckversicherung sind sehr empfehlenswert.

Klima und Wetter:
Namibia ist fast das ganze Jahr hindurch wolkenlos, vor allem in der Trockenzeit (Mai bis Oktober), was angenehme Urlaubstage verspricht. Ähnliches gilt für Botswana. Zwischen Tages- und Nachttemperaturen können erhebliche Unterschiede bestehen. Insbesondere in der Trockenzeit können nachts die Temperaturen auf unter Null absinken. In der Regenzeit (November bis April) kann es zu kurzen, aber starken Gewitterregen kommen, mit der Folge, daß Schotterpisten verspülen und manche Gegenden kurzfristig nicht besucht werden können. Auch wenn Namibia das Land des Sonnenscheins ist, gilt doch auch hier die Regel, daß es keine Regel für das Wetter gibt.

Kleidung
Leichte, bequeme Kleidung, am besten aus Baumwolle, ist überall passend. Weiße oder beige weite Hemden und Hosen halten auch mögliche Moskitos vom Körper. Wegen der extremen Temperaturen sind immer Badesachen und eine dicke Jacke mitzunehmen. In der kühleren Jahreszeit von Mai bis September ist sehr warme Schlafbekleidung empfehlenswert, da es in Namibia keine Heizungen gibt.
Sonnenschutzmittel, Hüte und bequeme Schuhe sind ganzjährig unbedingt erforderlich.

Telefon:
Der größte Teil Namibias verfügt über ein gut funktionierendes Telefonnetz. Handys im D1- und D2- Netz funktionieren in der Umgebung größerer Städte und entlang wichtiger Straßen. Die Vorwahl von Deutschland nach Namibia ist 00 264, von Namibia nach Deutschland 00 49, nach Österreich 00 43, in die Schweiz 00 41.

Trinkgeld:
Abhängig vom Standard des Services sind in Restaurants 10 % vom Rechnungsbetrag als Trinkgeld üblich. Der Rechnungsbetrag schließt nicht automatisch, wie bei uns in Deutschland, den Service mit ein.
Am Ende der Reise bitten wir Sie, in der Gruppe ein Trinkgeld für den Reiseleiter einzusammeln. In aller Regel hat er/sie sich das mehr als verdient.

Sicherheit:
Es ist sinnvoll, in den Städten die gleiche Vorsicht walten zu lassen wie in allen Metropolen der Welt. Lassen Sie das Gepäck niemals unbeaufsichtigt vor dem Hotel/Gästehaus oder in der Empfangshalle stehen. Deponieren Sie Wertsachen im Hotelsafe; bummeln Sie nach Einbruch der Dunkelheit nicht allein durch die Straßen; verschließen Sie immer Ihr Auto und halten Sie die Fenster geschlossen. Treten Sie in armen Gegenden nicht als "der" wohlhabende Tourist auf. Sie provozieren so die in oft ärmlichen Verhältnissen lebenden Menschen.

Straßenverhältnisse:
Die Straßen Namibias sind im allgemeinen in gutem Zustand. Es gibt etwa 4.000 km Teerstraßen, 37.500 km Schotterstraßen und 22.000 km Farmstraßen. Die meisten Straßen sind mit einem normalen PKW befahrbar, auch die Hauptstrecken durch die Wüsten. Ausnahmen sind das Kaokoveld, das Buschmannland und die letzten Kilometer zum Sossusvlei. Die Tagesstrecken betragen auf dieser Reise an den meisten Tagen etwa 200-250 km. Die Hauptstraße durch den Caprivi ist geteert und in sehr gutem Zustand.

Elektrische Geräte:
Die Stromspannung ist 220/240 Volt. Die Steckdosen in Namibia sind entsprechend südafrikanischer Norm dreipolig, die gewöhnlichen internationalen Reiseadapter passen nicht. Zwischenstecker gibt es in fast jedem Hotel und Elektrogeschäft günstig zu kaufen oder sind bei unserem Partner gegen einen Pfand erhältlich.

Sprachen:
In Namibia ist die Landessprache Englisch, am meisten verbreitet ist jedoch Afrikaans. Deutsch wird in vielen Hotels, Gästefarmen und Geschäften gesprochen. Desweiteren gibt es ca. 10 afrikanische Sprachen, die bekanntesten sind Herero, Oshiwambo und Nama.

Essen und Trinken
Die namibische Küche, die sehr von deutschen Einflüssen geprägt ist, entspricht internationalen Maßstäben. In Namibia zählen Fleischproduktion und Fischfang zu den Haupteinnahmequellen und sind fast das einzige, was hier produziert wird. Entsprechend fällt das Angebot aus. Kartoffeln, Reis und Gemüse und Obst müssen importiert werden. Sehr gutes, mageres Fleisch liefern Antilopen, z.B. Kudu, Oryx, Springbok, und auch Strauß. Biltong (luftgetrocknete Fleischsteifen), Droewors (luftgetrocknete, dünne Dauerwurst) und Braaivleis (Grillen/Barbecue) sind die wirklichen Nationalgerichte. Das Windhoeker und Swakopmunder Bier wird nach deutschem Reinheitsgebot gebraut. Weltbekannt sind die südafrikanischen Weine.

Fotografieren in Namibia
Filme und Batterien sind fast überall erhältlich, aber wesentlich teurer als in Deutschland. Will man einheimische Menschen fotografieren und filmen, sollte man vorher aus Höflichkeit ihre Zustimmung erhalten. Herero und Himba verlangen inzwischen EUR 5,00 oder mehr.

 

Zusätzliche Informationen erhalten Sie beim
Namibia Tourism Frankfurt (Namibia Verkehrsbüro)
Schillerstraße 42 - 44
60313 Frankfurt
Tel: (069) 133736-0
Fax: (069) 133736-15 / 42
eMail: namibia.tourism@t-online.de
Internet: http://www.namibia-tourism.com

Wir wünschen Ihnen eine schöne und erlebnisreiche Reise!


OUTBACK AFRICA Erlebnisreisen GmbH, Am Südhang 10, D - 08645 Bad Elster