Geheimnisse der Wildnis

21 Tage ab/bis Windhoek

Weite Wüsten, schroffe Berge, wildreiche Nationalparks - in Namibia gibt es viel zu entdecken. Bei dieser aktiven, deutschsprachig geführten Reise sehen wir das Land nicht nur vom Autositz aus, sondern auch auf vielen spannenden Wanderungen. Mal gibt es Campingplätze mit Dusche, WC und Swimmingpool, ein anderes Mal freie Natur mit einem Becher Zahnputzwasser und einer „Spaten-Toilette“. Wir erleben das schwarze und das weiße Namibia mit seinen unterschiedlichen Landschaften und Kulturen.

Wüstenfüchse, Wandersleute, Tierfreunde und Fotografen kommen bei dieser vielfältigen Abenteuer-Reise voll auf ihre Kosten.

Gruppengröße: min. 5, max. 9 Teilnehmer
deutschsprachig geführt

Programm der Namibia Camping-Safari "Geheimnisse der Wildnis"

1. Tag
Morgens werden wir vom Flughafen Windhoek abgeholt. Bei einem Brunch treffen wir die anderen Teilnehmer. Den Vormittag können wir für Einkäufe und Geldwechsel nutzen. Anschließend lernen wir die Hauptstadt näher kennen und erfahren dabei Interessantes zur Geschichte, Kultur und Bevölkerung des Landes. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Am Abend kehren wir in ein uriges namibisches Steakhouse ein, das mit Mammut-Portionen

Sossusvlei in der Namib

heimischer Spezialitäten und ausgezeichnetem südafrikanischen Wein besticht (auf eigene Kosten). Übernachtung in einer Pension. B

2. Tag
Vormittags brechen wir zu dem auf Privatgelände liegenden Gaub Rivier auf. Unser Camp (Sanitäranlagen vorhanden = s.V.) für die nächsten zwei Nächte liegt in einem Trockenflußbett. Wir stellen als erstes die Zelte im Schatten einer Baumgruppe auf. Am Nachmittag können wir die Umgebung erforschen. Abends am Lagerfeuer erzählt der Reiseführer über das richtige Verhalten im Busch und über alle krabbelnden, kriechenden, stechenden und beißenden Bewohner Namibias. FMA

3. Tag
Heute benötigen wir gute Wanderschuhe. Eine schöne Wanderung führt uns durch den Canyon des Gaub Rivieres, einer wilden Berggegend mit tiefen Schluchten und hohen Felszinnen. Neben Klippspringern, Pavianen, Klippschliefern und Kudus haben wir gute Chancen, auch die seltenen Bergzebras zu sehen. FMA

4. Tag
Wir fahren über den Spreetshoogte Paß mit seiner eindrucksvollen Aussicht auf das weite Land. Nach einer kleinen Wanderung den Paß hinunter geht es weiter nach Solitaire, einem Ort, der seine Daseinsberechtigung der Lage an einer Kreuzung und dem phantastischen, ofenfrischen Apfelkuchen verdankt. Das Tagesziel ist das Camp Sesriem (S.v.) am Rande der Sanddünen. Ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zum Sesriem Canyon und zu den höchsten Dünen Dünen der Welt am Sossusvlei. Am Spätnachmittag erforschen wir den Canyon und marschieren dann bald ins Bett, denn . . . FMA

5. Tag:
. . . zur Freude aller Frühaufsteher werden wir eine Stunde vor Sonnenaufgang aus dem Schlafsack kriechen und in die Wüste hineinfahren, solange es noch kühl ist. Am Sossusvlei wollen wir den einmaligen Sonnenaufgang in der sagenhaften Dünenlandschaft genießen. Die Sandmassen türmen sich bis zu 300 Meter hoch, und der Wind gibt ihnen immer wieder neue, surrealistische Formen. Nach einem späten Frühstück folgt eine kurze Fahrt nach Norden ins Naukluft Gebiet. In diesem Gebirgsmassiv werden wir drei Nächte verbringen (S.v.). FMA

6. Tag:
Die beeindruckende Landschaft der Naukluft ist ein Schmaus für jeden Naturfreund. Wind und Sonne, Hitze und Kälte, Trockenheit und Regen haben hier eine phantastische Felslandschaft geschaffen. Wir starten in der Früh zu einer eintägigen Wanderung, die uns durch vegetations- und wasserreiche Schluchten auf das karge Plateau führt. Die kühlen Pools in den unteren Bereichen der Schlucht laden zum Baden ein. Hier haben wir auch gute Chancen, Tiere zu beobachten. FMA

7. Tag:
Eine halbtägige Wanderung verläuft durch eine atemberaubende Schlucht mit auffallend gefärbten und geschichteten Gesteinen und einer faszinierenden Pflanzenwelt. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. FMA

Wanderung in den Naukluft-Bergen

8. Tag:
Wir brechen das Camp ab und starten zum Kuiseb Canyon. Von hier aus geht es weiter durch flache Wüstenlandschaft. Gegen Abend werden wir inmitten der Kieswüste schon von weitem den Vogelfederberg, den „Ayers Rock der Namib“ erkennen. An seinem Fuß finden wir ein geeignetes Plätzchen für das Nachtlager (ohne Sanitäranlagen = o.S.). Wer auf diesen Felsen klettert, bekommt einen guten Eindruck von der Weite des Landes. FMA

9. Tag:
Im Laufe des Vormittages erreichen wir die Flamingo-Bucht in Walvis Bay, wo sich Tausende von Pelikanen und Flamingos sammeln. Kurz danach kommen wir ins Kolonialstädtchen Swakopmund. Für die nächsten zwei Nächte werden wir die Errungenschaften der Zivilisation genießen, den Bungalow dem Zelt vorziehen und das Restaurant dem Lagerfeuer. FM

Elefanten vor dem Sonnenuntergang in Etosha

10. Tag:
Endlich ein freier Tag. Jeder kann tun und lassen, was er will. Sei es ein Stadtbummel, ein Museumsbesuch oder einfach ein Strandspaziergang. Von Swakopmund aus werden interessante Rundflüge über die Skelettküste oder über das Damaraland angeboten. Man kann auch mit Pferden in die Mondlandschaft reiten, Sandboarden, Tandem Fallschirmspringen oder mit Booten aufs Meer fahren, um Delphine und Robben zu sehen (Ausflüge optional). FM

11. Tag:
Wir fahren nach Norden zur Robbenkolonie am Cape Cross. Die Menge der Tiere beeindruckt, aber der Geruch ist gewöhnungsbedürftig, und deshalb geht es auch bald weiter entlang einer abgelegenen Straße in Richtung Brandberg, vorbei an roten Tafelbergen und runden Granitkuppen. Für einen Nachmittagsspaziergang und für unser Outdoor-Camp suchen wir uns das schönste Plätzchen aus (freies Campieren, o.S.). FMA

12. Tag:
Der Brandberg ist bald erreicht, so daß wir noch am Vormittag eine etwa zweistündige Wanderung zur Felsmalerei „Weiße Dame“ unternehmen können. Tagesziel ist ein uriger Campingplatz (S.v.) kurz vor Twyelfontein. FMA

13. Tag:
Vormittags erreichen wir die Felsgravuren von Twyfelfontein. Bei einer ein- bis zweistündigen Wanderung erfahren wir Interessantes über die Zeichnungen und Gravuren. Weiter geht es über wenig befahrene Straßen nach Palmwag, einer malerischen Palmenoase direkt am Uniab River (S.v.). Den Nachmittag genießen wir am Pool. FMA

14. Tag:
Frühmorgens können wir uns bei einem zweistündigen Pirschgang an Oryx, Springböcke oder Kudus anschleichen. Unser Weg führt nach Norden. Via Kamanjab gelangen wir auf Höhe des Etosha-Nationalparks. Das schön gelegene Camp auf einem privaten Farmgelände liegt so nahe am Park, daß nachts die Hyänen, Schakale und Löwen nicht zu überhören sind. (S.v.) FMA

15. Tag:
Wir gelangen durch das Otjovasandu-Tor in den Nationalpark. Dieser westliche Teil des Etosha Nationalparks ist nur mit einer Sondergenehmigung zu durchqueren, also normalerweise für Touristen tabu. Dafür erleben die wenigen Auserwählten eine ursprüngliche Tierwelt, ohne von anderen Reisenden gestört zu werden. Manche Tierarten sind auch nur in dieser Region des Parks zu finden. Unweit von Okaukuejo, unserem Camp für die nächste Nacht (S.v.), wird die Wasserstelle mit Scheinwerfern beleuchtet. Den Tieren scheint das nichts auszumachen, sie erscheinen jeden Abend und lassen sich in aller Ruhe beobachten und fotografieren. FMA

Langversion des Land Rover Defender

16. Tag:
Wir begeben uns zeitig hinaus in die Wildnis. Im Camp Halali planen wir eine Mittagsrast, und abends erreichen wir das Fort Namutoni (S.v.), wo wir für die nächsten zwei Nächte unsere Zelte aufschlagen. Auch hier gibt es eine beleuchtete Wasserstelle. FMA

17. Tag:
Wir haben einen weiteren Tag für Pirschfahrten durch den Naturpark, immer auf der Suche nach Tieren, die wir bislang vielleicht noch nicht gesehen haben. FMA

18. Tag:
Vormittags starten wir durch. Wir kommen am Otjikoto-See vorbei und werden dem Hoba Meteoriten einen kurzen Besuch abstatten. Auf einem privaten Areal liegt versteckt in einem Talkessel der Otaviberge eine märchenhafte Höhle, die uns für die nächsten zwei Nächte als Lager dienen wird (S.v.). Am Abend funkeln die Sterne, und vor der Höhle brennt unser Lagerfeuer. FMA

Chamäleons sind gut getarnt

19. Tag:
Noch einmal werden die Wanderschuhe angezogen, die Feldflaschen gefüllt und der Rucksack gepackt. Wir erkunden eine Tropfsteinhöhle, drei bis vier Stunden Fußweg von unserer Höhle entfernt. Die Route läßt das Herz jedes Wanderfreundes höher schlagen. Der Einstieg, ein enges Loch im Fels, erweitert sich zu einem großen Höhlengewölbe mit Stalagtiten und Stalagmiten. Durch kleine Durchbrüche in der Höhlenwand dringen die Strahlen der Sonne und tauchen die Szene in ein diffuses Licht. Weiter hinten, in ewiger Dunkelheit, erweitert sich die Höhle zu einem riesigen Dom. FMA

20. Tag:
Nach dem Frühstück und einer einstündigen Wanderung steigen wir in unseren Land Rover und fahren über eine abgelegene, aber landschaftlich sehr reizvolle Nebenstraße zum Waterberg Nationalpark (S.v.). Das durch Erosion entstandene Hochplateau, knapp 1700 Meter über Meereshöhe gelegen, fällt an den Rändern steil ab. Hier lohnt sich eine etwa 33einstündige Wanderung, denn der Ausblick ist phantastisch. FMA

21. Tag:
Auf geht’s nach Okahandja. Auf dem Markt könnnen wir Schnitzereien und einheimische Kunstgegenstände erstehen. Die letzte Etappe der Reise führt zurück nach Windhoek. Abends können wir uns noch zu einem Abschiedsessen bei großen Portionen von Wildspezialitäten treffen (auf eigene Kosten). FM

Flug und weitere Infos

An- und Abreise: Linienflug z.B. mit Air Namibia. Abflug ab Frankfurt spätestens am Tag vor Reisebeginn. Rückflug ab Windhoek am 22. Tag oder später. Gern buchen wir für Sie zusätzliche Übernachtungen.

Fragen Sie uns nach einem passenden Flugangebot, das wir gesondert vermitteln!

Reiseart: Abenteuer-Campingsafari

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