Zwischen Wüste und Kap

20 Tage ab / bis Deutschland

Auf dieser Reise erleben Sie die Höhepunkte Namibias und die Westküste Südafrikas. Weite, unberührte Landschaften beeindrucken ebenso wie die reiche Tierwelt Afrikas. Sie besuchen den Etosha-Nationalpark, die höchsten Dünen der Welt beim Sossusvlei und einen der größten Canyons dieser Erde, den Fish River Canyon. In Südafrika erkunden Sie den Kgalagadi Transfrontier Park mit seinen klassischen Kalaharidünen, die tosenden Augrabies-Fälle des Oranje, das im Frühling von einem Blütenteppich überzogen wird und den West Coast National Park mit seinen weißen Stränden. Den krönenden Abschluss bildet Kapstadt, die bunte, lebendige „Mother City“ des südlichen Afrika.

Eine Kombination aus Namibias Höhepunkten und der Westküste Südafrikas. Lernen Sie die Vielfalt und die Gegensätze beider Länder kennen.

deutschsprachige Reiseleitung

Gruppengröße: min. 6, max. 12 Teilnehmer

Programm der Reise Zwischen Wüste und Kap 2007

1. Tag:
Bahn- oder Fluganreise nach Frankfurt am Main, Abflug am späten Abend nonstop nach Windhoek.

2. Tag:
Nach Ankunft in Windhoek am Morgen werden Sie am Flughafen von Ihrem Reiseleiter empfangen und lernen auf einer Rundfahrt die Stadt kennen. Anschließend werden Sie zur Pension Moni gebracht, sich in ruhiger und gleichzeitig zentraler Lage befindet. Die zwölf individuell gestalteten Doppelzimmer sind um den Pool angelegt. Die Gastgeberin Marita Schneider kümmert sich mit viel Engagement um ihre Gäste. Die Innenstadt kann von hier aus bequem zu Fuß erreicht werden.

Gepard

3. Tag:
Über Okahandja geht es nach Norden in Richtung Otjiwarongo. In Okahandja befinden sich die Gräber des bedeutenden Herero-Oberhauptes Samuel Maharero und des Nama-Oberhauptes Jonker Afrikaner, dem Gründer von Windhoek. Anschließend besuchen Sie den Holzschnitzermarkt von Okahandja. Die Holzschnitzer verwenden überwiegend das einheimische Dolfholz (pterocarpus angolensis). Am Nachmitttag unternehmen Sie die erste Tierbeobachtungsfahrt im Etosha-Nationalpark. Zum Sonnenuntergang wird das Etosha Safari Camp erreicht. Die Lodge liegt direkt am Etosha-Nationalpark – nur 10 Kilometer vor dem Andersson-Tor (bei Okaukuejo). Von der Veranda Ihres geräumigen Safari-Bungalows blicken Sie in die Buschsavanne. Hier kommt man so richtig in "Safari-Stimmung"

und kann sich nach oft etwas staubigen Etosha-Tagen wunderbar erholen. Im Restaurant wird in angenehmer Atmosphäre sehr gutes Essen serviert, das mit Kräutern und Gemüse aus dem eigenen Garten zubereitet ist. Ein weiterer Service ist das Internet-Café, von dem die neuesten digitalen Fotos von Etosha nach Hause gemailt werden können. FA

4. Tag:
Ein ganzer Tag für den Etosha-Nationalpark, der mit seiner offenen Vegetation ideale Bedingungen zur Tierbeobachtung bietet. Die meiste Zeit werden Sie in der Nähe der Wasserlöcher verbringen, um Elefanten, Giraffen, Antilopen und mit Glück auch Löwen oder Leoparden zu beobachten, die hier ihren Durst stillen. Angefahren werden die Wasserstellen mit den saisonal besten Fotografiermöglichkeiten wie zum Beispiel Gemsbokvlakte und Olifantsbad. In Olifantsbad gibt es sogar einen umzäunten kleinen Hügel, wo Sie, im Gegensatz zu den anderen Wasserstellen, aussteigen können – Wildbeobachtung hautnah. FA

5. Tag:
Über Omaruru und Karibib gelangen Sie durch typisches Farmland an die Atlanikküste zur kleinen Hafenstadt Walvis Bay. In Omaruru ist ein Stopp beim „Sand Dragon“ ein Muß. Kreativ und geschmackvoll gestaltet haben Karen und Chris Johnston ihr Haus, das Touristeninformation, Bistro, Internet-Café und außergewöhnlicher Souvenirshop in einem ist. Unikate von Künstlern aus der Gegend sind hier ebenso zu finden wie Schmuckstücke von Karen, die Goldschmiedin ist. as Free Air Guesthouse liegt nur wenige Meter vom Meer entfernt – hier entsteht Urlaubsgefühl pur. Die Bucht von Walwis Bay ist Heimat für Flamingos, Pelikane und unzählige andere Meeresvögel. Seit ein paar Jahren werden zu bestimmten Jahreszeiten sogar wieder Wale in der Bucht gesichtet. F

6. Tag:
Am Morgen können Sie bei einem ausgedehnten Spaziergang die Vogelwelt der Lagune bewundern. Alternativ empfehlen wir Ihnen, an einem „Dolphin Cruise“ teilzunehmen (optional). Während dieser Bootsfahrt durch die Lagune können Robben und meist auch einige Delphine entdeckt werden. Unterwegs gibt es einen Snack und südafrikanischen Sekt. Anschließend fahren Sie – links das dunkle Meer, rechts die hellen Dünen – nach Swakopmund, wo Sie die zahlreichen Spuren der deutschen Kolonialzeit erkunden können. Übernachtung wie am Tag zuvor. F

Straßenkreuzung in Swakopmund

7. Tag:
Heute geht es quer durch die Namib-Wüste. Am Kuiseb entdecken Sie den Unterschlupf zweier deutscher Forscher, die sich hier während des Zweiten Weltkrieges versteckten. Anschließend erreichen Sie die Namib Desert Lodge, die nördlich von Sesriem auf einer der schönsten Farmen Namibias am Fuße der versteinerten Dünen liegt. Sonnenauf- und Sonnenuntergang sind hier in der Namib besonders eindrucksvoll. Die Lichtverhältnisse und Fotomotive sind geradezu paradiesisch. Während der Sundownerfahrt (optional) wird der Kontrast zwischen den etwa 18 Millionen Jahre alten versteinerten Dünen und den etwa 2 bis 3 Millionen Jahre alten Sanddünen deutlich. Es ergeben sich fantastische Ausblicke von den hohen Dünen hinunter in die Ebene, die von einzelnen Granithügeln durchsetzt ist. Alternativ können Sie eine Wanderung auf eine der versteinerten Dünen unternehmen. FA

Dünenlandschaft bei der Namib Desert Lodge

8. Tag:
Abfahrt noch vor Sonnenaufgang zu den gigantischen Dünen am Sossusvlei. In der Nähe des Parkplatzes vor dem Vlei genießen Sie nach Sonnenaufgang beim Frühstücken die einzigartige Stimmung in dieser besonderen Dünenwelt. Am Parkplatz versperren die Dünen den Weg. Der Besuch der 5 Kilometer entfernten, eigentlichen Pfanne (= Vlei) ist daher nur zu Fuß möglich. (Optional können Sie mit einem Allrad-Shuttle für ca. N$ 92 (ca. EUR 11) pro Person vom Parkplatz in das Vlei und zurück fahren. Die Kapazitäten für diesen Shuttle sind jedoch begrenzt und es gibt keine Garantie, daß der Shuttle zur Verfügung steht. Ihr Reiseleiter vor Ort wird auf Wunsch den Shuttle für Sie buchen.) Sie können den Versuch

unternehmen, einen dieser gewaltigen, bis zu 350 Meter hohen Sandberge zu erklimmen. Während einer kurzen Wanderung lernen Sie den Sesriem Canyon kennen. Am Abend erreichen Sie die Zebra River Lodge am Rande des Naukluft-Gebirges, die im Garten einen kleinen Erfrischungspool bietet. Hier werden Sie sich schnell wohl fühlen. FA

9. Tag:
Heute geht es in den kargen Süden Namibias. Der kleine Ort Helmeringhausen war einst das Zentrum der Karakulzucht. In den siebziger Jahren gab es fünf Millionen Karakulschafe in Namibia, heute sind es nur noch 200.000, entsprechend verschlafen wirkt auch das Örtchen. Anschließend gelangen Sie zum grandiosen Fish River Canyon. Das gemütliche „Cañon Roadhouse“ liegt direkt an der Parkgrenze und bietet neben einer guten Küche eine urige Bar. FA

10. Tag:
Am Morgen unternehmen Sie eine Wanderung zum Ostrand des Canyons. Der zweitgrößte Canyon der Welt zählt zu den Naturwundern Afrikas. Er ist durch einen Bruch in der geologischen Formation, bei dem die deformierten Schichten erodiert wurden, entstanden. Am späten Nachmittag besuchen Sie den Köcherbaumwald bei Keetmanshoop, eine imposante Ansammlung der wunderschönen Aloenart Aloe dichotoma. Besonders zum Sonnenuntergang ergeben sich hier wunderbare Fotomotive. Sie übernachten in der Central Lodge in Keetmanshoop. Es gibt ein a la carte Restaurant und einen Swimming Pool. F

Köcherbäume bei Keetmanshoop

11. Tag:
Heute geht es über die Grenze nach Südafrika. Der Kgalagadi Transfrontier Park entspricht mit seinen roten Sanddünen dem Bild, das sich viele von der Kalahari machen. Mit etwas Glück bekommen Sie, neben einer vielfältigen Vogelwelt und Antilopen, die berühmten Kalahari-Löwen mit ihrer dunklen Mähne zu Gesicht. In Twee Rivieren befindet sich die parkverwaltung. Der Name Twee Rivieren (= zwei Flüsse) bezeichnet den Zusammenfluß von Nossob und Auob. Nachtfahrten und Tageswanderungen werden angeboten (optional). Sie übernachten in einem Bungalow im Rastlager Twee Rivieren. F

Oryx im Kgalagadi-Transfrontier-Park

12. Tag:
Der ganze Tag steht für Tierbeobachtungen zur Verfügung. Der Kgalagadi-Transfrontier-Park entstand durch die Zusammenlegung des Kalahari-Gemsbok-Parks in Südafrika mit dem Gemsbok-Nationalpark in Botswana und ist eine der letzten Regionen im südlichen Afrika, in denen noch große Wildmigrationen möglich sind. Durch seine Unwirtlichkeit blieb das Gebiet weitgehend unberührt. Neben den bis zu 15 Meter hohen Dünen gibt es zahlreiche Salzpfannen, die sich nur in außergewöhnlich guten Regenjahren mit Wasser füllen. Vielleicht haben Sie sogar Glück, eine braune Hyäne zu erspähen, die wie kaum ein anderes Raubtier an die wasserlose Kalahari angepasst ist. Übernachtung wie am Tag zuvor. F

13. Tag:
Heute erreichen Sie den Augrabies Falls Nationalpark mit dem faszinierenden Wasserfall des Oranje. Unterhalb des Wasserfalls soll einer alten Legende zufolge ein Schatz vergraben sein. Am Nachmittag erkunden Sie auf einer Wanderung die majestätische Augrabies-Schlucht oder können eine Kanutour unternehmen (optional). Sie übernachten in einem Bungalow im Rastlager „Augrabies Falls“. F

14. Tag:
Sie gelangen ins Namaqualand, ein eher sprödes Winterregengebiet, welches im Frühling (August und September) zu voller Pracht erblüht. Annie’s Cottage liegt in Sprinkbok im Herzen des Namaqualandes. Das große Farmhaus im alten Kolonialstil ist zu einer gemütlichen Unterkunft umgebaut worden. Die insgesamt zehn Zimmer haben einen eigenen Zugang zum Garten mit Swimming Pool.

15. Tag:
Fahrt nach Langebaan. Das im typisch kapholländischen Stil 1860 erbaute Gästehaus „The Farmhouse” wurde aufwändig restauriert und umgebaut. Das Haus mit 20 Zimmern liegt auf einer

Augrabies-Wasserfälle

Anhöhe und bietet einen wunderschönen Blick auf die Langebaan Lagune. Es gibt ein hervorragendes Restaurant mit Fischspezialitäten und einer preisgekrönten Weinkarte. Es können Spaziergänge am Strand oder Bootsfahrten in der Lagune unternommen werden. F

Kaptölpel an der Westküste Südafrikas

16. Tag:
Am Morgen Fahrt im West-Coast-Nationalpark, bei der Sie den Blick auf die Lagune und den dahinter liegenden Ozean genießen können. Anschließend geht es in Richtung Kapstadt. Von Bloubergstrand haben Sie die beste Sicht auf den Tafelberg mit der Bucht im Vordergrund. Am Nachmittag fahren Sie mit der Seilbahn auf den Tafelberg. Aus über 1.000 m Höhe haben Sie eine großartige Aussicht auf Stadt, Meer und das weite Land. Die letzten drei Nächte Ihrer Reise verbringen Sie in der ruhig gelegenen Villa Lutzi. Das Haus liegt am Hang des Tafelbergs, nur weniger Gehminuten vom Stadtzentrum entferntm und hat einen schön angelegten Swimmingpool. F

17. Tag:
Heute geht es ins berühmte Weinanbaugebiet des Westkaps. Zunächst fahren Sie nach Stellenbosch, dem Herzen des Weinlandes. Das Stadtbild Stellenboschs ist geprägt von schönen Straßenzügen und viktorianischer Architektur. Nach einem Spaziergang entlang der berühmten Dorp Street geht es zum historischen Ort Franschhoek, wo das Hugenottendenkmal besichtigt wird. Durch Proteen-Landschaft wandern Sie ein Stück in die Berge hinein. Die ca. zweistündige Wanderung kann beliebig verkürzt werden. Weiterfahrt in Richtung Paarl zur Fairview Weinkellerei und Käserei. Hier wird neben den hervorragenden Weinen auch vorzüglicher Käse hergestellt und beides zur Probe angeboten. Vor der Rückfahrt nach Kapstadt wird das im Rock Nature Reserve liegende Afrikaans Language Monument besichtigt. F

18. Tag:
Am Morgen besuchen Sie den Botanischen Garten von Kirstenbosch und spazieren durch die wunderbar duftenden Gärten mit den über 22.000 einheimischen Pflanzenarten. Anschließend besuchen Sie eine große Kolonie der vom Aussterben bedrohten Brillenpinguine am Boulders Beach. Weiterfahrt entlang der False Bay zum Cape Point, wo Sie eine kleine Wanderung zum Kap der Guten Hoffnung unternehmen. Am späten Nachmittag fahren Sie auf der kurvenreichen Küstenstraße entlang der westlichen Kaphalbinsel zurück nach Kapstadt direkt zur berühmten Victoria & Alfred Waterfront. F

Weinberge bei Kapstadt mit dem Tafelberg

19. Tag:
Am Vormittag erkunden Sie auf einer kleinen Stadtrundfahrt das Castle of Good Hope, das älteste noch existierende Bauwerk Kapstadts, und die Company Gardens. Optional können Sie statt der Rundfahrt an einer Tour nach Robben Island teilnehmen, die „Gefängnis-Insel“, auf der Nelson Mandela 18 Jahre inhaftiert war. Zum Schluß bleibt ein wenig Zeit, an der Waterfront den alten Hafen mit seinen Flohmärkten, dem riesigen Aquarium und unzähligen Restaurants zu erkunden. Am frühen Nachmittag Transfer zum Flughafen und Flug von Kapstadt über Windhoek nach Frankfurt. F

20. Tag:
Nach der Landung in Frankfurt am Morgen Weiterreise zum Heimatort.

Flug und weitere Infos
Gruppengröße: min. 6, max. 12 Teilnehmer

An- und Abreise: Linienflüge mit Air Namibia ab/bis rankfurt am Main. Zuganreise ab allen deutschen Bahnhöfen oder Anschlußflüge gegen Aufpreis.

Reisedaten und Preise

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OUTBACK AFRICA Erlebnisreisen GmbH
Am Südhang 10, D-08645 Bad Elster