Sambias reiche Tierwelt

13 / 18 Tage ab Mfuwe / bis Lusaka oder Livingstone

Sambia steht immer öfter auf der Wunschliste von Afrika-Kennern. Sensationelle Parks, wunderschöne Landschaften, verbesserte Infrastruktur und vom Massentourismus weitab gelegene Gebiete locken. Der South Luangwa Nationalpark gehört zu den besten in Afrika, während der North­Luangwa Nationalpark noch ein Geheimtip für Insider ist und spannende Fußsafaris verspricht. Weitere Ziele dieser Safari sind das Bangweulu-Überflutungsgebiet mit riesigen Moorantilopenherden und dem seltenen Schuhschnabel-Storch, und der Kasanka-Nationalpark mit seiner schönen Landschaft und weiteren seltenen Arten wie Sitatunga, Spitzmaulkrokodil und Rappenantilope. Eine Verlängerung in den Kafue-Nationalpark ist möglich.

Safari intensiv in wenig bereisten tierreichen Gegenden mit einer kleinen, deutschsprachig geleiteten Gruppe. Sie haben die Wahl zwischen Camping- oder Lodge-Unterkunft.

min. 6, max. 10 Teilnehmer
deutschsprachig geführt

Programm der Reise Sambias reiche Tierwelt

1. Tag: Ankunft in Mfuwe, das von Lusaka, Livingstone oder Lilongwe aus angeflogen wird. Gern vermitteln wir den passenden Regionalflug. Wir fahren zum Wildlife Camp am Ufer des Luangwa. Am Nachmittag starten wir zur ersten Pirschfahrt in Sambias bekanntestem Wildpark, dem South Luangwa Nationalpark. Bis zum Sonnenuntergang sind wir unterwegs auf der Suche nach großen Elefantenherden, Büffelherden, Thornicroft‘s Giraffen, Cookson‘s Gnus und Crowshay‘s Zebras. Auf Nachtpirschfahrten (optional) kann man hier häufig Leoparden und Löwen sehen. Wir übernachten dreimal in Zelten oder Chalets am Flußufer. A

Mittagsrast auf Safari in Sambia, Foto: U.Kym

2. und 3. Tag: Wir nehmen uns Zeit für ausgedehnte Tierbeobachtungen. Mit unserem Allradwagen fahren wir am Luangwa-Fluß entlang, wo sich in der Trockenzeit von Mai bis November die meisten Tiere aufhalten. In den steilen Uferböschungen nisten farbenprächtige Bienenfresser (Karminspinte). Zu unserer Reisezeit trocknen die Nebenarme des Luangwa aus. Fische, die in den Tümpeln eingeschlossen sind, locken Schreiseeadler, Schakale und Hyänen an. Je FMA

4. Tag: Die Strecke zu unserem nächsten Ziel, dem Luambe-Nationalpark, ist eine weitere Pirschfahrt am Luangwa-Fluß entlang. Sehr weit abgelegen und nur selten von Touristen besucht, ist dieser Park ein idealer Zwischenstop zum North Luangwa-Nationalpark. Afrika pur! Luambe ist bekannt für seine riesigen Flußpferdherden, die oft bis zu 300 Tiere zählen. Außerdem lebt hier der Serval, dem wir hoffentlich bei einer von der Lodge organisierten Nachtpirschfahrt begegnen. Camping am Luangwa-Fluß oder Übernachtung in großen Safari-Zelten mit festen Betten und eigener Dusche/Toilette. FMA

5. Tag: Unsere Fahrt in den North Luangwa Nationalpark führt uns durch tiefe, ausgetrocknete Flußläufe. Die Flußdurchquerungen machen die Fahrt in unserem Allradwagen zu einem kleinen Abenteuer. Wir erreichen den Mwaleshi-Fluß, wo wir im Buffalo Camp in Riedhütten übernachten. FMA

6. Tag: Am Flußufer des Mwaleshi unternehmen wir Pirsch-Wanderungen. In der Trockenzeit halten sich hier viele Vögel wie zum Beispiel Kronenkraniche, Ibisse, verschiedene Reiherarten und Nimmersattstörche auf. Der North Luangwa-Nationalpark ist eine wilde unberührte Gegend. Hier leben große Büffelherden und Löwen, die vielleicht auch unsere Pirschgänge kreuzen. Am Abend gehen wir eventuell noch auf eine Nachtpirsch. Übernachtung wie am Vortag. FMA

7. und 8. Tag: Nach einer letzten Fußpirsch am Morgen verlassen wir unser Camp und fahren das Hochplateau hinauf. Hier wechselt die trockene Steppe in eine saftig-grüne Berglandschaft. Die Frühlingsblüte läßt den Miombo-Wald im September in roten, gelben und violetten Farben erstrahlen – ein großartiger Anblick. Wir fahren weiter zu den Kapishya Springs, deren heißes Wasser zu einem entspannenden Bad einlädt. In der Nähe liegt Shiwa Ngandu, ein altes Herrenhaus im englischen Stil. Mitten im Busch wirkt es etwas skurril, ist aber eine Attraktion. Camping- oder Chaletübernachtung entweder in der der schön gelegenen Mutinondo Wilderness Lodge oder in Kapishya Springs. FMA

Thornicroft's Giraffen, Foto: W. Neuhold

9. und 10. Tag: Unser nächstes Ziel ist das Bangweulu-Überflutungsgebiet. Hier erwartentuns eine schier unendliche Wildnis. Per Boot, zu Fuß und mit dem Allradwagen (je nach Gelände) gehen wir auf Pirsch. Vielleicht entdecken wir den imposanten Schuhschnabel – die besten Chancen dafür sind zwischen April und Juli. Die Moorantilopenherden, die hier mehrere tausend Tiere zählen können, gehören zu den beeindruckendsten Naturerscheinungen in Afrika. Camping oder Übernachtung in Riedhütten oder großen Safarizelten im Nsobe Camp oder in der Shoebill Island Lodge. Je FMA

Wildlife Camp, South Luangwa Nationalpark

11. Tag: Weiter geht es zum Kasanka-National­park. Aus einem Versteck in einem Mululubaum in 18 Metern Höhe können wir die Tiere im Überflutungsgebiet sehr gut beobachten. Die sonst so seltene Sitatunga-Antilope ist hier oft anzutreffen. Ende Oktober ziehen Millionen von Flughunden in den Park – ein spektakuläres Phänomen. Übernachtung im Wasa Camp in Zelten oder Chalets. FMA

12. Tag: Über Kapiri Mposhi fahren wir auf der Great North Road nach Lusaka. Wir zelten oder übernachten in einer Lodge etwas außerhalb der Stadt. Abendessen im Restaurant. FM

13. Tag: Die Reise endet nach dem Frühstück. Wenn Sie die Verlängerung nicht gebucht haben, fliegen Sie heute von Lusaka aus zurück. F

Zusatzprogramm Kafue

13. und 14. Tag: Von Lusaka aus geht es zum Kafue-Nationalpark. Kafue ist vor allem wegen der interessanten Nachtpirschfahrten (auf eigene Kosten) bekannt. Mit etwas Glück kann man dabei Leoparden sehen, vielleicht sogar eine spannende Jagd dieser Raubkatzen mitverfolgen. Die nahegelegenen Busanga Plains, die in der Regenzeit überschwemmt werden, sind wegen der schönen Landschaft und der Tiervielfalt sehenswert. Camping oder Chalet-Übernachtung in der Lufupa Lodge am Ufer des Kafue-Flusses. Je FMA

15. und 16. Tag: Wir fahren in den südlichen Teil des Kafue-Nationalparks. Unser Weg führt am Ithezi-Thezi Stausee und an den landschaftlich reizvollen Nanzhila Plains vorbei. Unterwegs bieten sich immer wieder gute Tierbeobachtungsmöglichkeiten. Wir zelten im Herzen des Kafue-Nationalparks. Je FMA

17. Tag: Am Nachmittag erreichen wir Livingstone am Sambesi. Zum Ausklang der Safari bietet sich eine romantische Bootsfahrt auf dem Oberlauf des mächtigen Flusses an (auf eigene Kosten). Camping an der Maramba River odge und Abendessen im Restaurant. FM

21. Tag: Nach dem Frühstück endet die Reise. Abflug aus Livingstone oder Verlängerung an den Victoria-Fällen.

Auge in Auge mit dem selteten Schuhschnabel-Storch, Foto: U. Kym

Jeder hilft bei den täglichen Arbeiten mit, Foto: J. Stallmann

Ein Hinweis zum Stil dieser Tour und der Unterkünfte:

Für die Camper werden Kuppelzelte mit 2,1 x 2,1 Metern Grundfläche und 1,6 Metern Höhe in der Mitte zur Verfügung gestellt, die für je zwei Personen gedacht sind. Auch Schlafmatten werden gestellt.
Die Lodge-Gäste übernachten in einfachen, aber sauberen und gemütlichen Chalets, Hütten und großen Safari-Zelten mit festen Betten. Mit wenigen Ausnahmen haben diese Unterkünfte eigene Duschen und Toiletten. Luxus darf jedoch nicht erwartet werden. Das Buffalo Camp in North Luangwa ist sehr klein (nur zwölf Betten). Ein Einzelzimmer kann hier unter Umständen nicht garantiert werden. Die Gruppe bleibt den Tag und Abend über zusammen, ißt gemeinsam im Camp und trennt sich erst, wenn die Camper in ihre Zelte und die Lodge-Gäste in Ihre Chalets gehen.

Die Campingplätze und die festen Unterkünfte sind jeweils nebeneinander gelegen, so daß ständiger Kontakt gewährleistet ist. Es wird von den Teilnehmern in festen Unterkünften (zusammen mit den Campinggästen) erwartet, beim Kochen und Abwaschen mitzuhelfen.
Das Allrad-Safari-Fahrzeug ist für ungehinderte Tierbeobachtungen an allen Seiten offen, kann für lange Fahrstrecken aber auch geschlossen werden. Die Safari führt in abgelegene Gebiete, und mitunter wird von den Gästen Sitzfleisch und Geduld verlangt. Das Klima und die Straßenverhältnisse erfordern eine gewisse Flexibilität.

Flüge und weitere Informationen

Gruppengröße: min. 6, max. 10 Teilnehmer

Hinweis: Zu jedem zweiten Termin verläuft diese Safari in entgegengesetzter Richtung ab Lusaka/bis Mfuwe. Der Kafue-Abschnitt ist dann ein Vorprogramm. Im Oktober/November ist statt des Kafue-Programms eine Safari nach Westsambia zur Gnuwanderung in den Liuwa Plains Nationalpark mit dem Basisprogramm zu kombinieren. Bitte fragen Sie uns nach den Details.

An- und Abreise: Hinflug über Lusaka nach Mfuwe. Rückflug ab Lusaka am 13. Reisetag, ab Livingstone frühestens am 18. Reisetag. Gern buchen wir für Sie zusätzliche Übernachtungen.

Fragen Sie uns nach einem passenden Flugangebot, das wir gesondert vermitteln!

Reisedaten und Preise


OUTBACK AFRICA Erlebnisreisen GmbH
Am Südhang 10, D - 08645 Bad Elster