
| Simons Town - Ist Marinehafen und nicht weit sind in Boulders die Pinguine | Fish Hoek - Hat einen feinsandigen Strand mit schöner Promenade | ||
| Kalk Bay - Bietet eine geschäftigen Fischereihafen und viele Antiquitätengeschäfte | Muizenberg - Ist bekannt für die bunten Häuschen am Badestrand | ||
| Somerset West - Ist beliebt bei Golfern, Feinschmeckern und Weinliebhaber | Strand - Ist bei Kurzurlaubern wegen der Strände besonders beliebt | ||
| Gordons Bay - Bikini Beach und das wärmere False Bay Wassser zieht Wasserratten an | Cape Point - Ist nicht die südlichste Spitze Afrikas! Tolle Tagestour dorthin! |
Die meisten Kapstädter ordnen die False Bay bereits dem Indischen Ozean zu, was man auch gut begründen kann. "Offiziell" treffen sich nämlich der Atlantische und Indische Ozean am südlichsten Punkt Afrikas, am "Cape Angulhas". Danach würden beide Seiten des Kaphalbinsel zum Atlantischen Ozean gehören.
Viele vertreten daher die Meinung, dass der warme Agulhas Meerestrom entlang der Südküste Afrikas strömt und am Cape Point (und nicht am geografisch ansonsten unbedeutenden Cape Angulhas) auf den kälteren von Südwesten kommenden Benguela Meerersstrom trifft. Buchautoren schreiben vielfach voneinander ab und es hat sich da (und bei vielen lesenden Tourguides) so eingebürgert mit etwas "erhobenen Zeigefinger" darauf hinzuweisen, dass am Cape Point nicht die Trennlinie verläuft. Eine plausible Begründung gibts dafür aber nie - und warum je das Cape Agulhas (als südlichster Punkt) als "offizielle" Trennlinie benannt wurde, schreibt niemand. Vermutlich, um den sonst unspektakulären Leuchtturm dort noch etwas aufzuwerten um mehr Touristen anzuziehen.




Danach wurde das Land aufgeteilt und wechselte in den folgenden Jahrhunderten oft den Besitzer. 1917 kaufte Sir Lionel das Anwesen für seine Frau Florence Phillips. Das heruntergekommene Land und die Gebäude wurden aufwendig restauriert und es folgte eine wahre Blütezeit des Gutes. Nach dem Tod von Lady Phillips ging die Farm in den Besitz der Barlows über, die wiederum verkauften es 1987 an Anglo American Fruit Farms. Weinberge wurden neu angelegt und ein moderner Weinkeller gebaut. Heute produziert Vergelegen hervorragende preisgekrönte Weine.
Beeindruckend sind auch die über 300 Jahre alten Kampferbäume, die zum Nationalmonument erklärt wurden. Weingut sowie Herrenhaus können besichtigt werden, in einem Nebengebäude wird die Geschichte der Estate erläutert, Rosen- sowie der Kräutergarten mögen die Botaniker interessieren und das „Lady Phillips Tea Garden“ lädt zu einem leichten Lunch bzw. einer Nachmittagserfrischung ein. Natürlich können auch die Weine probiert werden. Auf einer Anbaufläche von 100 ha wird Wein für eine jährliche Produktion von etwa 20.000 Kisten angebaut.
Besonders beliebt sind der Chardonnay sowie der Sauvignon Blanc. Rundum kann man sagen, dass ein Besuch von Vergelegen ein bis zwei aufschlussreiche und schöne Stunden verspricht. 
Das "Helderberg Nature Reserve" liegt nur wenige km von Somerset West
Das nur wenige Kilometer entfernte Naturschutzgebiet ist etwa 250 ha grossund erstreckt sich vom Fuße des Helderbergs (80 m über dem Meeresspiegel) bis zum 1003 m hohen Westpeak. 1947 wurde das Land als Wasserschutzgebiet deklariert, um Wasser für die Stadt zu sammeln. Der Rotary Club von Somerset West machte den Vorschlag, hier ein Naturschutzgebiet zu etablieren und sammelte Geld für dieses Vorhaben. 1960 wurde das Gelände zum Nature Reserve deklariert.

Speziell in Somerset haben sich sehr viele deutsche Einwanderer niedergelassen, die hier auf den verschiedensten Bereichen Ihre Dienstleistungen anbieten und dafür sorgen, dass man sich in Somerset West besonders zu Haus fühlt.


Damit war der Fischerort für Geschäftsleute und Investoren ohne Zweifel absolut unattraktiv. Denn wer möchte schon speisen, ohne dabei den köstlichen Kapwein zu genießen? Und wer nicht speisen kann, der mag hier auch nicht wohnen. Fish Hoek blieb somit für lange Zeit einzig ein Refugium für Rentner und Familien, die die günstigen Immobilienpreise ausnutzten. Zwar ist der Ausschank von Alkohol jetzt erlaubt, jedoch der äußere Eindruck in der Hauptstraße mag wenig begeistern: 60er-Jahre-Läden, langweilige Geschäfte und auffällig viele Werkstätten und Tankstellen bestimmen immer noch das Bild.

180 Grad Panaroma-Bild von einem Aussichtspunkt auf Fish Hoek

Die windgeschützte Lage veranlasste die Dutch East Indian Company 1687 dazu, an dieser Stelle einen Hafen einzurichten, den sie nach dem früheren Gouverneur Simon van der Stel benannte. Die „Siedlung“ drumherum war die dritte europäische Stadt des Landes. Der Ankerplatz wurde besonders in den Wintermonaten genutzt, da dann die starken „Northeastern“-
Winde den Schiffen im Hafen von Kapstadt arge Probleme bereiteten. 1795 landeten die Briten in Simonstad an und begannen von hier ihren Übernahmefeldzug. Simon’s Town wurde zum Brückenkopf der britischen Armee, von wo aus u.a. die siegreiche Schlacht von Muizenberg organisiert wurde. 1801 verließen die Briten Südafrika nochmals, um dann aber 1806 gänzlich zurückzukehren. 1807, als gerade ein Schiff mit Sklaven im Hafen lag, befahl die britische Regierung deren Freilassung, da die Sklaverei von den Briten verboten war. Die Menschen siedelten sich dann in Simon’s Town an, deren Nachfahren schließlich 1968–73 mit der Begründung des (White) „Group Area Act“ aus der Stadt verbannt wurden.
360 Grad Panaroma-Bild der "Waterfront" von Simon's Town
Marineorientierte Museen verdienen allemal einen Stopp, die Atmosphäre des Städtchens hat sich nach dem Bau der Quayside, einer Miniaturausgabe der Waterfront in Kapstadt, aber verändert. Heute vermisst man das sonst speziell am Wochenende bunte Pubtreiben. Auch die Geschäfte und Hotels in den historischen, viktorianischen Häusern haben zu kämpfen. Es wäre schade, wenn die Stadtverwaltung diesen Trend nicht stoppte.


Pinguine auf dem "Boulders Beach" nahe Simon's Town

Die Zahl der Pinguine am Boulders Beach steigt immer noch an...

Zwei Pinguine in Südafrika

Artikel und nähere Informationen zum Scratch Patch / Edelstein-Welt


Bekannt wurde Kalk Bay durch seine Brennöfen, in denen aus Muschelkalk Baumaterial für die Dutch East India Company gebrannt wurde. Daher erhielt er natürlich auch seinen Namen. Später, zu Beginn des 19. Jahrhunderts, entwickelte sich Kalk Bay mehr und mehr zu einem Fischereihafen, der auch heute noch von großer Bedeutung ist.
Nicht entgehen lassen sollte man sich also einen Besuch im Hafen von Kalk Bay. Der Hafen ist die Attraktion in Kalk Bay. Man kann den Fischern über die Schulter gucken, wenn sie in den geschützten Hafen zurückkehren und ihren Fang entladen. Wenn die bunten Fischerboote in den Hafen einlaufen (meist zur frühen Mittagszeit), kann man den Fischern beim Anpreisen ihres Fangs zuschauen. 
360 Grad Panaroma-Bild vom Fischereihafen in Kalk Bay
An der Main Street von Fish Hoek, in Höhe des Metro-Bahnhofs, reihen sich viele kleine Antiquitätengeschäfte aneinander, in denen das Stöbern richtig Spaß macht. Von Porzellan und Silber, über Bücher und Möbel bis hin zu alten Rasenmähern findet man hier alles. Schade nur, dass das Gepäck im Flugzeug begrenzt ist. Wer sich aber sehr in ein Stück verguckt hat, dem wird bestimmt im Geschäft geholfen, Mittel und Wege zu finden, das Teil nach Europa zu transportieren. Zwischen den Läden gibt es ein Café und zwei bis drei schnuckelige Restaurants.
360 Grad Panaroma-Bild an der Hauptstrasse von Kalk Bay


360 Grad Panaroma-Bild vom Brass Bell Restaurant



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