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Seite 1 von 8 Plettenberg Bay
„Plett“, wie es die Südafrikaner kurz nennen, ist einer der beliebtesten Badeorte entlang der Garden Route. Der Ort wurde 1778 nach Gouverneur Joachim van Plettenberg benannt, der hier ein See-Zeichen errichtete, um damit den Anspruch der Holländisch-Ostindischen Handelskompanie auf diese Bucht zu dokumentieren. Dieses Zeichen wurde von der Historical Monuments Commission 1964 ins South African Cultural Museum in Kapstadt gebracht.  Der Badestrand von "Plett" (Plettenberg Bay) - (Foto courtesy of SA Tourism) Die Holländer unternahmen Anstrengungen, die Bucht als Hafen für das Verschiffen von Holz aus dem Hinterland zu benutzen, woran heute nur noch die Ruinen des im Jahre 1788 erbauten Lagerschuppens erinnern. Beinahe in jedem Prospekt über Südafrika ist das Beacon Island Hotel abgebildet (heute nur noch Apartment-Wohnungen). Hier befand sich früher eine von norwegischen Siedlern erbaute Walfangstation. Als 1920 die Norweger diese Stelle verließen, begann Plettenbergs Entwicklung zum Ferienort. Der erste Eindruck lässt bereits eine geteilte Meinung aufkommen. Für die einen wirkt der Ort zu touristisch und herausgeputzt, für die anderen erfüllen sich hier ungeahnte Urlaubs- und Investitionsmöglichkeiten. Gleich vorweg: Historische Attraktionen finden Sie hier kaum, und die Restaurantszene kann aufgrund der sich zumeist selbst versorgenden Bewohner und Urlauber auch nur als mittelmäßig betrachtet werden. Dafür aber locken historische Hotels, die Natur sowie der schöne Strand im weiteren Umkreis der kleinen Stadt.  Plettenberg Bay mit dem Plettenberg Bay Hotel Die Infrastruktur, um dieses alles zu erkunden, ist gut ausgebaut: Wanderwege, Touranbieter, Walbeobachtungsfahrten, Beach-Shops, geleckte Apartments, nichts, was es auf diesem Gebiet nicht gibt in Plettenberg Bay. Und ein Yachthafen, leider in der noch natürlichen Flussmündung, ist ebenfalls geplant. Mit dem Ausbau des regionalen Flughafens, der tägliche Flüge nach Johannesburg und bald auch Kapstadt bedient, haben sich mittlerweile genügend Investoren gefunden. Viele davon gehören zum Geldadel von Johannesburg, die die Wochenenden hier in ihrer Villa an der Küste verbringen. Doch auch für diejenigen, die nicht so tief in die Tasche greifen können, bieten sich Apartments, Time-Sharing-Projekte u.ä. an. Und das haben auch schon zahlreiche Europäer ausgenutzt. Sollten Sie also Interesse an einer Anlage haben, bietet sich Plett (Flughafen!) neben Wilderness und Sedgefield hervorragend an. Das Touristenamt ist auf Anfragen bezüglich Investitionen vorbereitet und empfiehlt Ihnen Projekte bzw. seriöse Immobilienmakler. Für diejenigen, die nur einen oder zwei Tage hier verbringen, gibt es aber auch viel zu erleben.
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