Die "Cape Flats" nennt man die große, flache Ebene südöstlich Kapstadts, die sich bis an die False Bay hinzieht.Sie besteht aus einer beträchtlichen Anzahl von Townships, in denen die Majorität der Farbigen und Schwarzen lebt.
So wie die Bevölkerung sich dort zusammensetzt, sind auch die Townships zusammengesetzt. In den meisten Townships wohnen Farbige und in vier davon leben fast nur Schwarze.
"Sonne", "Mond" und "Stolz"
Die Namen der Townships klingen recht exotisch, wie beispielsweise: Bishop Lavis, Steenberg, Hanoverpark, Bonteheuwel, Manenberg, Elsies River, Langa (übersetzt: Sonne), Nyanga (übersetzt: Mond), Gugulethu (übersetzt: unser Stolz) und Khayelitsha (übersetzt: Unser neues Haus).
Die Häuser sind normalerweise klein und überfüllt und in den meisten Townships gibt es ganze Blöcke und Straßenzüge, in denen kriminelle Gangs alles fest in der Hand haben. Drogenhandel, Vergewaltigungen, Raub und Diebstahl sowie Morde sind hier leider an der Tagesordnung.
Im Rahmen von Hausprojekten der Regierung entstehen diese kleinen Häuschen
Um die die Wartung der Gebäude und der Straßen kümmert sich hier praktisch niemand mehr. In den letzten 10 Jahren ist vor allem in den farbigen Wohnvierteln versucht worden, durch bunten Anstrich der Häuser, die Teerung der Straßen und das Anlegen großer Spielplätze auf vorher sandigen Flächen das äußere zu verbessern, jedoch änderte sich der äußere Anblick der schwarzen Townships dagegen fast nicht.
Der Ausflug in die Townships von Kapstadt ist oft eine Reise in die "Dritte Welt". Eine Individual-Tour - auf eigene Faust - durch die Townships ist für Ortsfremde sowie Touristen gefährlich und nur mit einem autorisierten Tour-Guide, Veranstalter empfehlenswert!