Kapstadt in Südafrika

camps-bay-sonnenuntergang
Beitragsseiten
Townships
Township-Tour
Geschichte
Radiostation
Restaurants
Kochrezepte
Gästehäuser
Soziale Probleme
HIV-Aids
Traditionelle Heiler
Squatter Camps
Kunsthandwerk
Langa
Crossroads
Khayelitsha
Tipps und Regeln
Township Artikel
Video-Clips

Township Crossroads

Crossroads, ein im Vergleich winziges Gebiet zwischen M22, M9 und M36, steht auch heute noch für „Slum“. Es entstand, als die Apartheids-Regierung beschlossen hatte, keine weiteren Zuwanderer mehr zuzulassen und entsprechend für keine Infrastrukturen sorgte.

Den Neuankömmlingen, die in den 1980er Jahren in aufsehenerregenden Aktionen immer wieder auf LKWs geladen und in ihre Homelands zurückgebracht wurden, blieb in dieser Zeit nichts anderes übrig, als immer wieder zurückzukehren. Ein einzigartiger Teufelskreis entstand, denn bei jeder Rückkehr brachten sie noch mehr Freunde und Verwandte mit. Ihre Hütten, die so oft mit Bulldozern niedergewalzt wurden, bauten sie jedesmal wieder auf.

Dies geschah natürlich nur sporadisch und mit wenig Mitteln, denn wussten sie, wann der nächste LKW kam? Die Stadtverwaltung tat nichts, um die Menschen zu halten bzw. anzulocken. So gab es hier über viele Jahre keinen Strom, kein fließendes Wasser und auch keine Müllabfuhr.

fleischmarkt-crossroads
Fleischmarkt in Crossroads

Im Gegenzug schürte diese Politik natürlich immer wieder Unruhen. Die Polizei überwachte den „Schandfleck“ nur von Türmen aus bzw. drang bei Razzien in Armeestärke in Crossroads ein. Man stelle sich einmal vor, dass hier damals bis zu 600.000 Menschen gelebt haben! Mittlerweile bemüht man sich aber um geordnetere Verhältnisse, baut die Straßen aus, hat Minibus-Linien genehmigt und legt Wasser- sowie Stromleitungen. Die Straßen, bis Ende der 1990er noch ohne Namen, sollen ebenfalls bald benannt werden.



Kommentare 

 
-3 #4 hauke scholz 2011-08-22 06:08
ich habe 32 jahre in den townships gelebt und habe dort gewohnt . ganze 32 jahere lang. ciao
Dem Administrator melden
 
 
-2 #3 Fred 2011-02-20 17:36
Ich habe ein Jahr in Khayelitsha gelebt und wenn man als Mensch kommt und nicht als Umlungu, dann klappt das auch. Ich wäre gern dort geblieben, aber leider kann man als Mensch auf dieser Welt nicht ohne Papiere leben, die sind leider wichtiger als der Mensch.
Dem Administrator melden
 
 
-2 #2 helene 2011-02-01 18:52
habe heute einen sehr guten Bericht über ein kinderheim, spital und schule gesehen, da war eine muttige frau und eröffnet das kinderheim bhupumelele. es gibt also auch noch hoffnung in der ärmsten gegend dieser welt! solche helfenden leute sollte man unterstützen.
Dem Administrator melden
 
 
0 #1 Lilli 2010-07-26 12:55
Ich war sehr sehr oft in diesen Townships unterwegs, hatt dort viele Freunde. In diesen Townships habe ich viel gesehen und gehört. Sehr sehr krasse Sachen. Wie plötzlich gute Freunde, denen du vertraust, das komplette Gegenteil beweisen können. Man muss als weiße Person sehr aufpassen wem man vertraut. Gewalt, Tod, Drogen waren überall an der Tagesordnung!
Dem Administrator melden
 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

 

Fotogalerie & Bilder der Townships

Lageplan

icon icon shadow

Links zu den Townships

Ubuntu Township-Buch

ubuntu-township-buch "Ubuntu", das bebildertes Buch zum Leben in Kapstadts Townships

Bilder der Townships

kraeuter-heilung-township
Kräuterhelung in den Townships
athlone-obststand
Obstverkäufer in Guguleto
township-huetten
Wellblechhütten in Khayelitsha
spielende-kinder-township
Spielende Kinder in Crossroads