Kapstadt in Südafrika

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HIV / Aids in Südafrika

Aids, eines der Hauptprobleme, rangierte in der Befragung zu den sozialen Problemen 1999 nur an neunter Stelle. Das zeigt den enormer Bedarf an Aufklärung. Dem kam die Regierung mit einem Programm nach, Teil ihrer umfassenden Strategie zur Aidsbekämpfung. Aids ist in den Schulen thematisiert, in öffentlichen Gebäuden und in Krankenhäusern sieht man Plakate, Kondome werden kostenlos verteilt, diese Aufklärungskampagne wird in den nächsten Jahren weiter verstärkt.

Welches Ausmaß die Epidemie bereits angenommen hat, zeigen die Statistiken. Die Auswirkungen im täglichen Leben werden einem bedrückend deutlich, hört man den Bericht einer Lehrerin aus einer Townshipschule in Philipi, bereits acht Schülern ihrer Klasse haben ihre Mütter an Aids verloren.

Morin, aus Lwandle, eine Mutter von neun Kindern, von denen fünf bereits eigene Familien haben, nimmt seit Jahren elternlose Kinder in ihre Familie auf. Z.Z hat sie neben ihren eigenen vierzehn angenommenen Kinder, weiter vier Pfleglinge, deren Mutter unlängst an Aids starb, werden in Kürze dazukommen. Neun der angenommenen Kinder sind HIV positiv. Auf dem Arm trägt sie ihr Baby, ein dreijähriges aidskrankes Kind, dass weder sehen noch sprechen kann, dieses hilflose Waisenkind ist ihr besonders ans Herz gewachsen.
aids-township-180Bei der Versorgung ihrer großen Familie ist sie auf Spenden der Kirche angewiesen und freut sich, dass sie demnächst eine gebrauchte Waschmaschine bekommen wird. Die Regierung unternimmt große Anstrengungen um dieser Probleme Herr zu werden, aber die Möglichkeiten sind begrenzt.

Sie ist auf die Hilfe von NGO (Nichtregierungsorganisationen) wie Kirchen und Hilfsorganisationen angewiesen. Wie sie, haben viele Einwohner der Townships Hilfsprojekte ins Leben gerufen, die sich gerade der Hauptprobleme Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Aids annehmen. Vieles wurde bereits geleistet, die Ergebnisse sind beachtlich und doch, sie sind nur ein Tropfen im Ozean.



Kommentare 

 
-3 #4 hauke scholz 2011-08-22 06:08
ich habe 32 jahre in den townships gelebt und habe dort gewohnt . ganze 32 jahere lang. ciao
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-2 #3 Fred 2011-02-20 17:36
Ich habe ein Jahr in Khayelitsha gelebt und wenn man als Mensch kommt und nicht als Umlungu, dann klappt das auch. Ich wäre gern dort geblieben, aber leider kann man als Mensch auf dieser Welt nicht ohne Papiere leben, die sind leider wichtiger als der Mensch.
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-2 #2 helene 2011-02-01 18:52
habe heute einen sehr guten Bericht über ein kinderheim, spital und schule gesehen, da war eine muttige frau und eröffnet das kinderheim bhupumelele. es gibt also auch noch hoffnung in der ärmsten gegend dieser welt! solche helfenden leute sollte man unterstützen.
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0 #1 Lilli 2010-07-26 12:55
Ich war sehr sehr oft in diesen Townships unterwegs, hatt dort viele Freunde. In diesen Townships habe ich viel gesehen und gehört. Sehr sehr krasse Sachen. Wie plötzlich gute Freunde, denen du vertraust, das komplette Gegenteil beweisen können. Man muss als weiße Person sehr aufpassen wem man vertraut. Gewalt, Tod, Drogen waren überall an der Tagesordnung!
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