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Kunsthandwerk in den Townships von Kapstadt
Wer etwas Besonderes sucht, sei es als Mitbringsel vom Urlaub oder für das eigene Heim und es direkt beim Produzenten kaufen möchte, der wird in den Townships Kapstadts bestimmt fündig. Die meisten Kunsthandwerker sind in den verschiedenen Projekten anzutreffen, wo sie ihre Ware verkaufen. Eine zunehmende Zahl arbeitet aber inzwischen auch in eigenen Werkstätten. Meist kann man die Produktionsstätte besuchen und sehen, wie und wer das Stück hergestellt hat, das einem gefällt. Am bekanntesten ist der Khayelitsha Kunstmarkt, er beschäftigt 28 Handwerker und hat ca. 300 Besucher pro Woche. Gegründet wurde er von Matanzima Baleri gemeinsam mit Rachel Mash von der St. Michael Kirche. Baleri sagt stolz: „Dieser Markt wurde unser Leben. Jeder der hier arbeitet gibt sein bestes, weil wir wissen, dass es sich eines Tages bezahlt machen wird.“ Auch im Projekt „Lern to Earn“ findet man in der Kaffeestube „Ode Cup“ neben Holzarbeiten auch traditionelle Kleidung, Kissen, Tischwäsche, Stoffpuppen und vieles mehr.  Begabter Künstler in den Townships von Kapstadt In der Touristeninformation Sivuyile in Guguletu sind Produkte von Kunsthandwerkern und Künstlern nicht nur zu bewundern, sondern im angeschlossenen Laden käuflich zu erwerben. Hier werden neben traditioneller Kleidung auch Bilder angeboten, die große Talente verraten, herrliche Keramiken, Vasen und buntes Gebrauchsgeschirr in afrikanischem Design von Dunyaw. Sonwabo Mayford Dunywa ist eines der positiven Beispiele einer erfolgreichen Township-Karriere. Nach Abschluss eines Lehrgangs für Geschäftsführung gegründete er die Firma „Uncedo Pottery Project cc“, inzwischen exportiert er ins Ausland und bildet selbst Keramiker aus.
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