Kapstadt in Südafrika

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Kunsthandwerk in den Townships von Kapstadt

Wer etwas Besonderes sucht, sei es als Mitbringsel vom Urlaub oder für das eigene Heim und es direkt beim Produzenten kaufen möchte, der wird in den Townships Kapstadts bestimmt fündig. Die meisten Kunsthandwerker sind in den verschiedenen Projekten anzutreffen, wo sie ihre Ware verkaufen. Eine zunehmende Zahl arbeitet aber inzwischen auch in eigenen Werkstätten. Meist kann man die Produktionsstätte besuchen und sehen, wie und wer das Stück hergestellt hat, das einem gefällt. Am bekanntesten ist der Khayelitsha Kunstmarkt, er beschäftigt 28 Handwerker und hat ca. 300 Besucher pro Woche. Gegründet wurde er von Matanzima Baleri gemeinsam mit Rachel Mash von der St. Michael Kirche. Baleri sagt stolz: „Dieser Markt wurde unser Leben. Jeder der hier arbeitet gibt sein bestes, weil wir wissen, dass es sich eines Tages bezahlt machen wird.“ Auch im Projekt „Lern to Earn“ findet man in der Kaffeestube „Ode Cup“ neben Holzarbeiten auch traditionelle Kleidung, Kissen, Tischwäsche, Stoffpuppen und vieles mehr.

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Begabter Künstler in den Townships von Kapstadt

handwerk-township-180In der Touristeninformation Sivuyile in Guguletu sind Produkte von Kunsthandwerkern und Künstlern nicht nur zu bewundern, sondern im angeschlossenen Laden käuflich zu erwerben. Hier werden neben traditioneller Kleidung auch Bilder angeboten, die große Talente verraten, herrliche Keramiken, Vasen und buntes Gebrauchsgeschirr in afrikanischem Design von Dunyaw. Sonwabo Mayford Dunywa ist eines der positiven Beispiele einer erfolgreichen Township-Karriere. Nach Abschluss eines Lehrgangs für Geschäftsführung gegründete er die Firma „Uncedo Pottery Project cc“, inzwischen exportiert er ins Ausland und bildet selbst Keramiker aus.



Kommentare 

 
-3 #4 hauke scholz 2011-08-22 06:08
ich habe 32 jahre in den townships gelebt und habe dort gewohnt . ganze 32 jahere lang. ciao
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-2 #3 Fred 2011-02-20 17:36
Ich habe ein Jahr in Khayelitsha gelebt und wenn man als Mensch kommt und nicht als Umlungu, dann klappt das auch. Ich wäre gern dort geblieben, aber leider kann man als Mensch auf dieser Welt nicht ohne Papiere leben, die sind leider wichtiger als der Mensch.
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-2 #2 helene 2011-02-01 18:52
habe heute einen sehr guten Bericht über ein kinderheim, spital und schule gesehen, da war eine muttige frau und eröffnet das kinderheim bhupumelele. es gibt also auch noch hoffnung in der ärmsten gegend dieser welt! solche helfenden leute sollte man unterstützen.
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0 #1 Lilli 2010-07-26 12:55
Ich war sehr sehr oft in diesen Townships unterwegs, hatt dort viele Freunde. In diesen Townships habe ich viel gesehen und gehört. Sehr sehr krasse Sachen. Wie plötzlich gute Freunde, denen du vertraust, das komplette Gegenteil beweisen können. Man muss als weiße Person sehr aufpassen wem man vertraut. Gewalt, Tod, Drogen waren überall an der Tagesordnung!
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