Kapstadt in Südafrika

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Auf den Spuren der ersten Europäer (12–13 Tage)

Highlights: Kapstadt: Museen, hist. Gebäude - Hist. Weingüter - Drostdys - Graaff-Reinet - Hoogekraal Country House

Das Ziel der Reise

Streifzug durch die Anfänge der europäisch geprägten Geschichte Südafrikas

Zeitplan der Südafrika Tour

  • 1. und 2. Tag: Die ersten zwei Tage sollten Sie sich auf Kapstadt konzentrieren und dort die historischen Gebäude, beginnend mit dem Castle, sowie die historisch geprägten Museen besichtigen, zu denen neben dem Cultural History Museum auch das Koopmans de Wet Museum, das Bertram House Museum und das South African Museum gehören. Ein Blick vom Tafelberg herunter sowie von Bloubergstrand auf die Stadtkulisse runden dabei das Bild noch ab, denn so erhalten Sie einen Eindruck, wie die Stadt auf die ersten Seefahrer und Siedler gewirkt haben muss. Für die Besichtigung der ersten südafrikanischen Weingüter (südlich des Tafelberges, u.a. Groot Constantia und Steenberg) sollte der Nachmittag des zweiten Tages reserviert sein. Möchten Sie Ihre geschichtlichen Erkundungen ausweiten auf das 19. und beginnende 20. Jahrhundert, müssen Sie noch einen Extratag einplanen für das Rhodes Memorial, Simon’s Town und das Malay Quarter, welches eng verbunden ist mit der „europäischen Entwicklung“ der Stadt.
  • 3. Tag: Fahren Sie zuerst nach Paarl und besichtigen Sie dort das Language Monument, das Afrikaans Language Museum und evtl. die KWV Winery. Anschließend geht es nach Tulbagh, wo die historische Church Street mit zahlreichen kapholländischen Häusern und einigen kleinen Museen auf Sie wartet. Die Besichtigung der Old Drostdy, einer der ältesten Südafrikas, ist ebenfalls zu empfeheln. Übernachten Sie auch in Tulbagh, am besten in einem der historischen B&Bs bzw. Herbergen entlang der Church Street.
  • 4. Tag: Fahren Sie über den Bain’s Kloof Pass, das Werk eines der ersten großen Straßenbaumeister des Landes, und über Wellington und Paarl nach Stellenbosch. Hier sollten Sie mittags ankommen, um den Nachmittag für die Besichtigung des Dorpmuseums und eines weiteren Museums zu haben. Übernachten Sie in Stellenbosch.
  • 5. Tag: Morgens evtl. noch Besichtigung eines weiteren Museums in Stellenbosch und dann Fahrt zur historischen Boschendal Winery. Diese besichtigen und am Nachmittag dann nach Franschhoek fahren, wo u.a. das Hugenotten Denkmal von Interesse ist. Bummeln Sie noch etwas durch Franschhoek und übernachten Sie auch hier.
  • 6. Tag: Brechen Sie früh auf und fahren Sie zur N1, der Sie anschließend bis Beaufort West folgen. Unterwegs gibt es die Möglichkeit, in Worcester noch ein paar kapholländische Gebäude anzuschauen, was aber kein Muss ist. Eigentliches Ziel dieses Tages ist es, Ihnen eine Idee davon zu vermitteln, wie die ersten Siedler und Farmer mit der Weite der Great Karoo, einer Halbwüste, zu kämpfen hatten. Großflächige Farmen, karger Bewuchs und tagsüber eine sengende Hitze werden Ihnen auch heute noch einen bleibenden Eindruck von den Unwegsamkeiten und Gegebenheiten der Karoo vermitteln. Matjiesfontein, um 1900 ein beliebter Kurort und heute wieder schön herausgeputzt, bietet eine Mittagspause. In Beaufort West gibt es einige Gebäude aus dem 19. Jahrhundert zu sehen sowie ein kleines historisches Museum. Mehr aber auch nicht. Sollte es die Zeit noch zulassen, empfehlen wir die Weiterfahrt nach Graaff-Reinet (2 Stunden von Beaufort West). Übernachtung: Entweder Beaufort West oder in einer historischen Herberge in Graaff-Reinet.
  • 7. Tag: Für historisch interessierte Reisende bietet diese kleine Stadt inmitten der Great Karoo genug, um hier einen Tag durch die Museen zu schlendern und sich etwas auszuruhen.
  • 8. Tag: Fahren Sie entlang der N9, R341 und R29 nach Oudtshoorn, einer kleinen Stadt, die in der Zeit vor dem 1. Weltkrieg von der Straußen-Zucht und der Vermarktung von Straußenfedern profitiert hat. Ältere Spuren gibt es aber nicht. Mit einem kurzen Stopp in George, einer Stadt, die sich im 19. Jahrhundert entwickelt hat, geht es dann zum Hoogekraal Country House. Diese Herberge war einst das erste Farmhaus in der Gegend von George. Die heutigen Betreiber dieser noblen Unterkunft können Ihnen beim Dinner viel erzählen über die geschichtliche Entwicklung entlang der Garden Route. Das sollte Ihnen der Übernachtungspreis wert sein.
  • 9. Tag: Reservieren Sie sich diesen Tag für eine eintägige „Exkursion“ zu interessanten Punkten in der Umgebung und auch, um sich am Indischen Ozean bzw. in der Wilderness Area ein wenig zu erholen. Erneute Übernachtung im Hoogekraal Country House.
  • 10. Tag: Fahren Sie nun entlang der N2 zurück in Richtung Kapstadt. In Mossel Bay gibt es das Bartolomeu Diaz Museum zu besichtigen, das sich mit der Geschichte der ersten portugiesischen Seefahrer beschäftigt. Nächster wesentlicher Stopp wäre dann Swellendam, die drittälteste Stadt Südafrikas, wo die alte Drostdy (Museum) und andere historische Gebäude zu besichtigen sind. Sollten Sie Lust auf etwas Abenteuer haben, bietet sich zwischen Mossel Bay und Swellendam auch an, über die Passstraßen nördlich der N2 zu fahren (z.B. Ou Plessis Pass-Ladismith-Barrydale-Tradouws Pass). Dazu benötigen Sie aber mind. 3 Stunden mehr an Fahrzeit, bekommen aber einen Eindruck davon, wie die ersten Siedler sich durch die Berge gen Norden bemühen mussten. Übernachten in Swellendam.
  • 11. Tag: Fahren Sie zum südlichsten Punkt Afrikas, dem Cap l’Agulhas und dann entlang der Küste gen Kapstadt. Viel Historisches gibt es nicht mehr zu sehen, aber dafür eine schöne Landschaft. Sollte Ihnen schließlich noch nach einem weiteren historischen Weingut zumute sein, sollten Sie sich in Somerset West noch die Winery Vergelegen anschauen. Haben Sie, wie oben angedeutet, nicht den dritten Tag in Kapstadt verbracht, bietet sich an diesem letzten Tag noch die Gelegenheit, auf dem ältesten Weingut Südafrikas, der Steenberg Estate, südlich des Tafelberges zu nächtigen.
  • 12. Tag: Da die Flüge i.d.R. erst nachmittags abgehen, können Sie nun von Steenberg aus noch das Weingut Groot Constantia besichtigen und einen Lunch im viktorianisch geprägten Alphen Hotel einnehmen. Dieses Hotel ist ebenfalls eine Alternative für die letzte Nacht.


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