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Strassenkinder in Kapstadt
Anmerkung der Redaktion: Einige mögen sich jetzt fragen, warum wir das Thema Strassenkinder in der Rubrik "Kriminalität" untergebracht haben. Leider geht von den Strassenkinder in Kapstadt ein erhebliches, kriminelles Potential aus. Zwar sind es vorwiegend kleinere Delikte, jedoch sinkt unter dem Einfluss von Alkohol und geschnüffeltem Klebstoff die Hemmschwelle so stark ab, dass man bei Strassenüberfällen auch mit unberechenbaren Angriffen und Verletzungen rechnen muss. Zum Glück sieht für den Touristen die Innenstadt von Kapstadt und allen touristischen Orten das Strassenbild nicht mehr so dramatisch aus, da Hilfsorganisationen so aktiv und erfolgreich sind, dass die Strassenkinder für den normalen Besucher nicht mehr so vordergründig zum Strassenbild gehören wie noch vor ein paar Jahren...  Strassenkinder in Kapstadt
Die Situation der Strassenkinder
Auch nach dem Ende des Apartheidregimes bleiben in Südafrika viele Probleme unbewältigt. Die Elendsviertel der Metropolen (Townships) wachsen täglich weiter - und mit ihnen soziale Probleme: Armut, Gewalt und Kriminalität, Missbrauch sowie allgemeine Perspektivlosigkeit treiben immer mehr Kinder auf die Straße. Viele schließen sich "Gangs" an und landen immer wieder in Jugendanstalten und Gefängnissen. Die Spirale aus Gewalt und Elend dreht sich unaufhaltsam weiter.
Rehabilitation der Strassenkinder
Viele von ihnen sitzen in Untersuchungs-Gefängnissen oder verbüßen längere Haftstrafen. Sie erhalten dort in der Regel keinerlei Rechtsberatung, von Rehabilitations- oder Ausbildungsmöglichkeiten ganz zu schweigen. Insgesamt fehlt es an jeder Form von konstruktiven Programmen. Aufgrund dieser Missstände gründeten Jugendarbeiter 1996 Cred - Creative Education for Youth at Risk. Cred bietet inhaftierten Jugendlichen Workshops zu Musik, Tanz, Theater usw. direkt im Gefängnis an.
Kreativ-Angebote für Strassenkinder
Durch die Förderung kreativer Fähigkeiten und kultureller Aktivitäten sollen soziale Bindungen und eine Alternative zu Kriminalität und Bandenwesen geschaffen werden. Den Jugendlichen wird ermöglicht, sich mit traumatischen Ereignissen auseinander zu setzen, ihr Selbstbewusstsein zu stärken oder auch einfach nur für kurze Zeit dem Gefängnisalltag aus Langeweile, Gewalt und Angst zu entfliehen. Die Programme werden von Künstlern aus Kapstadt zusammen mit Jugendarbeitern durchgeführt.
Das Leben danach
Die Jugendlichen werden vor ihrer Entlassung auf die Schwierigkeiten eines Lebens nach dem Gefängnis vorbereitet, und es wird Kontakt zwischen den Jugendlichen und ihren Familien hergestellt. Nach der Freilassung wird in Selbsthilfegruppen kontinuierlich auf ein eigenständiges und eigenverantwortliches Leben hingearbeitet.
Prävention
Um zu verhindern, dass die Jugendlichen überhaupt in Kriminalität und Bandenwesen geraten, arbeitet Cred mittlerweile auch direkt in den Herkunftsgemeinschaften der Jugendlichen (Township-Communities). In Kooperation mit anderen NGOs werden Ausbildungsprogramme angeboten, die Jugendlichen und deren Familien wieder Perspektiven - auch auf dem Arbeitsmarkt - eröffnen sollen.  "Homesick" - Strassenkinder Projekt Kapstadt
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Kommentare
- ab 18.00 Uhr nur noch mit dem Taxi unterwegs sein
- nicht zu viel Bargeld dabei haben
- z.B. einen Apfel bereithalten für die Bettler die kein Geld wollen sondern das man ihnen etwas zu essen kauft. Gibt man ihnen dann etwas zu essen sind sie zu frieden und lassen einem in Ruhe
- Longstreet & Waterfront sind kein Problem auch am Abend und Nachts wenn man Acht gibt und nicht unbedingt alleine unterwegs ist
-> Bei Dunkelheit auch keine Seitenstraßen entlang laufen und schon gar nicht unbeleuchtete Straßen oder Gegenden!!!
-> Verteilen Sie ihr Bargeld am Körper. Einen Teil im Geldbeutel, ein Teil in den Hosentaschen und einen Teil im Socken (natürlich nur, wenn man mehr mit sich führt. Ich hab das ab 1.000 Rand gemacht)