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Home Südafrika Südafrika-Artikel Betroffene über Kariega Lodge
Montag, den 12. September 2011 um 18:03 Uhr

Kariega - Gabriele Vocke als "Betroffene" in der Lodge


Etwa zehn Minuten von der beliebten Gegend um Kenton on Sea, 80 km von Port Elisabeth entfernt, liegt die malariafreie Kariega Lodge im Eastern Cape. Ein nach dem Prospekt viel versprechendes "Game Reserve" in Südafrika.

Wie verlockend, hier mitten im afrikanischen Busch die "Big Five" zu erleben und vor allem - sie aus nächster Nähe vor die Kamera zu bekommen. In Deutschland wird auf der CMT Messe in Stuttgart dann auch mit beeindruckenden Wildtier-Fotos massiv geworben, gebucht werden können "Nächte mit 5 oder 4 Sternen". Im Hauptquartier, der Main Lodge, ist es etwas preiswerter als in der wirklich luxuriösen River Lodge. Der "Safari Game Drive" von 16 bis 19 Uhr 30 im offenen Jeep mit einer "happy sun-set" Pause ist ein großartiges Erlebnis.

Aber am 19. Januar 2011 war es etwas später geworden, und so schlug der Ranger vor, sofort die Boma zum Abendessen aufzusuchen. Doch ein Ehepaar unter den etwa 20 Gästen wollte erst zurück in die Unterkunft, um sich frisch zu machen. Und dort stellten sie voller Entsetzen fest, dass ihr Zimmer während des Safari-Drives ausgeraubt worden war.

Zum Glück für alle anderen Gäste schlugen sie sofort Alarm - fünf Täter konnten auf frischer Tat gefasst werden. Alle Gäste der Lodge waren während ihres Ausflugs bestohlen worden. Ein Teil des Diebesgutes wurde sichergestellt, aber es fehlten doch einige Laptops, Handys und Geld, Schmuck und Kleidungsstücke. Die Lodge gewährte den Betroffenen eine kostenlose zusätzliche Nacht ... der folgende Tag wurde aber auch dringend gebraucht, um bei der Polizei die entsprechende Meldung zu machen. Bleibt die Frage, wer kommt für den Schaden auf? Schließlich fühlten sich alle Gäste in der Abgeschiedenheit der Kariega Lodge unter den vier oder fünf Sternen absolut sicher. Im übrigen bietet der Safe im Hauptgebäude auch keinen Platz für Laptop oder gar Kleidung.

Mangelnde Aufsichtspflicht und fehlende Sicherheitsvorkehrungen sind dem Betreiber auf alle Fälle vorzuwerfen. Zumal ein ähnlicher Vorfall sich bereits vor zwei Jahren schon einmal ereignet hatte. Ein bitterer Nachgeschmack blieb den bestohlenen Gästen beim Anschauen der "beeindruckenden Wildtier-Fotos" vom Kariega Game Reserve.

Allein und voll verantwortlich für diesen Artikel inklusive Fotos:
ECHO: Euromedia Pty Ltd, Box 2388, Stellenbosch 7601, Südafrika
Kontakt: Gunter Kleinert, Tel: +27-21-8555625, FAX: +27-21-8519082


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