Die 1948 angetretene Regierung des Premierministers D. F. Malan begann nunmehr sofort, die schon bestehende Rassengesetzgebung zu verschärfen bzw. neue rassentrennende Gesetze zu schaffen. War mit dem Gesetz gegen die Unmoral (1927) bereits der nichteheliche Geschlechtsverkehr zwischen Schwarzen und Weißen unter Strafe gestellt worden, so verbot das Gesetz gegen Gemischtehen von 1949 nun auch Eheschließungen zwischen Weißen und Nicht-Weißen. In einem 1950 verabschiedeten Gesetz zur Registrierung der Bevölkerung (Population Registration Act) wurden dann die Einwohner der Südafrikanischen Union in drei Gruppen unterteilt: Weiße, Farbige und „Eingeborene“. Letztere bezeichnete man später als Bantu, während die Farbigen (Coloureds) 1959 nochmals untergliedert wurden in Kap-Mischlinge, Kap-Malaien, Griqua (Mischlings-Hottentotten), Inder, Chinesen, andere Asiaten sowie andere Coloureds.
"Population Registration Act"
Ebenfalls in das Jahr 1950 fällt der Erlass des Gesetzes über die Gebietseinteilung für die Bevölkerungsgruppen (Group Area Act), das nun eine Einteilung des gesamten Landes in für die einzelnen Rassen bestimmte Regionen verfügte. Das Gesetz über getrennte Einrichtungen schaffte separate öffentliche Einrichtungen – separate Strände, Busse, Toiletten, Schulen, Aufzüge, Restaurants, Parkbänke, Blutkonserven, Rettungswagen usw. Ursprüngliche Siedlungen wurden dem Erdboden gleichgemacht, die Bewohner zwangsumgesiedelt. Wer sich widersetzte, kam ins Gefängnis oder starb im Kugelhagel der Polizei. Der Population Registration Act legte, wie oben erläutert, die obligatorische Einteilung aller Südafrikaner in drei Rassengruppen fest: Weiße, Farbige und Schwarze. Die Farbigen wurden weiter unterteilt, wobei für alle praktischen Zwecke die Unterscheidung zwischen Mischlingen und Asiaten (Inder) die wichtigste war. Hauptleidtragende waren die vor allem in der Kapprovinz lebenden Mischlinge, die bisher als Weiße behandelt worden waren. Damit trat neben dem Ausbau der – bisher teilweise schon gesetzlich verankerten und praktizierten – gesellschaftlichen Trennung, der sogenannten „kleinen Apartheid“, zusätzlich die räumliche Trennung von Schwarzen, Weißen und Farbigen, die „große Apartheid“.
Die Parlamentswahlen von 1953 und 1958, die der Nationalen Partei eine glänzende Mehrheit verschafften, drückten die Zustimmung der Weißen zur Rassentrennungspolitik aus. 1958 errang die Nationale Partei sogar fast doppelt so viele Mandate wie die oppositionelle Vereinigte Partei. Unter J. G. Strijdom, dem Nachfolger Malans, hatte die Apartheid-Gesetzgebung 1954 eine weitere Verschärfung erfahren. Nachdem 1936 schon den schwarzen Stimmberechtigten in der Kapprovinz das Wahlrecht entzogen worden war, wurde es nun auch den etwa 47.000 stimmberechtigten Farbigen genommen. Zu diesem Zweck verabschiedeten Abgeordnetenhaus und Senat gemeinsam mit der dafür erforderlichen Zweidrittelmehrheit 1956 das Gesetz zur getrennten Vertretung von Wählern. Danach durften künftig auch die Farbigen/Couloreds in einem gesonderten Wahlakt nur noch vier weiße Vertreter ins Abgeordnetenhaus der Union und zwei Weiße in den Provinzrat der Kapprovinz wählen. Die gebildeten Farbigen, die ja hauptsächlich von dem Gesetz betroffen waren, reagierten mit völligem Unverständnis, entfremdeten sich von “ihrem“ Staat oder schlossen sich der schwarzen Opposition an.
Ich schreibe im Moment meine Facharbeit über Nelson Mandela. Ich fand Mandela schon immer eine eindrucksvolle Person, doch durch diese Arbeit wurden mir erst richtig die Augen geöffnet wie hart die Apartheid wirklich war! Wir denken uns vielleicht, dass es nicht möglich ist einem anderen Menschen so etwas schreckliches anzutun...doch dies geschiet noch heute an vielen Orten auf der Welt, vielleicht nicht in diesen Ausmassen aber denoch geschiet es! Die Welt ist friedlich, die Menschen aber nicht!! Dies ist traurig aber wahr!!
Die Demokratie ist in in der jetzigen zeit nun mal die vorherrschende Regierungsform. Doch in der tatsächlichen Durchführung kommen große Probleme auf, die prinzipiell heutzutage nicht auftreten dürften. Nun wird auch in mehreren Arabischen Staaten die Demokratie eingeführt, und die Probleme treten auch hier auf. Und wer kommt dafür auf? Natürlich der Steuerzahler. Zum Beispiel guckt man sich nur mal diese riesigen Wahlkampagnen an. An Stelle Wähler (die übrigens für den Bestand der Parteien verantwortlich sind) objektiv zu schildern welche Zielsetzungen sie haben, und welche Schritte sie dazu unternehmen, verschwenden sie Unmengen an Toner und Papier, oder fahren mit großen Wahlständen umher. Anstatt den Staat mit ebendiesen Finanziellen Mitteln zu stützen, sorgen sie dafür, dass Unternehmen, sogar teilweise Ausländische, viel Geld mit der Toleranz des Deutschen Bürgers zu verdienen. Lasst uns handeln! Ich drucke Plakate gegen solche Verschwendung.
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