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Südafrikas Bevölkerungszahl
Nach Angaben der Vereinten Nationen wuchs die Bevölkerung Südafrikas seit 1970 von insgesamt 22,5 auf 43 Millionen Einwohner. Schätzungen sagen für das Jahr 2025 eine Zunahme der Bevölkerung auf über 73 Millionen voraus. Zwischen den einzelnen ethnischen Gruppierungen existieren Unterschiede bezüglich des Niveaus und der Entwicklung von Geburtenhäufigkeit und Sterblichkeit, hinsichtlich der Altersgliederung sowie der räumlichen Bevölkerungsverteilung. Insbesondere zwischen der schwarzen Bevölkerungsmehrheit und der weißen Minderheit gibt es beträchtliche Disparitäten. Die wichtigsten schwarzen Volksgruppen bzw. Ethnien in Südafrika sind Zulus, Sothos, Xhosas, Tswanas, Shangaan/Tsongas, Swasis und Ndebeles. Die weiße Bevölkerungsstruktur setzt sich hauptsächlich aus den Nachkommen von Niederländern, Briten, Franzosen und Deutschen zusammen, die sich ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts in der Kapregion niederließen. Die Farbigen (Coloureds) umfassen zwei Hauptgruppen, die Griquas und die Kapmalaien. Die Griquas sind Nachfahren von Verbindungen zwischen Khoikhoi und Europäern; die Kapmalaien stammen von den früheren Sklaven ab, aus dem süd- und südostasiatischen Raum (Singalesen, Chinesen, Inder, Indonesier und Malaysier). Als Synonym für Farbige wird häufig auch der Begriff Mischlinge verwendet, gilt heute jedoch als politisch unkorrekt. Am homogensten ist die ethnische Struktur der asiatischen Bevölkerung, bei denen es sich fast ausschließlich um die Nachkommen von Indern und nur in geringem Umfang (1 %) um Chinesen handelt.  Moslemkinder in Südafrika - (Foto courtesy of SA Tourism)
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