Kapstadt in Südafrika

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Nashörner in Südafrika

Nashorn / Renoster / Rhinoceros in Südafrika

Es gibt zwei Arten von Nashörnern: das Spitzmaulnashorn (Swartrenoster / Black rhinoceros) und das BreitmaulnasNashorn / Renoster / Rhinoceros horn (Witrenoster / White rhinoceros).

Das Spitzmaulnashorn bevorzugt meist trockenes, mit Büschen bestandenes Grasland, ebenso trifft man es aber auch auf offenen Savannenflächen mit wenig Deckung an. Es ist hauptsächlich morgens und abends unterwegs und gönnt sich sechs bis sieben Stunden täglich Ruhe. Während der Tageshitze ruht oder schläft es im Schatten. Eine Lieblingstätigkeit ist das oft stundenlange Schlammsuhlen.

Nashornfamilie in SüdafrikaNashornfamilie in Südafrika

In Trockenzeiten wälzt es sich im Sand. Ein Nashorn riecht über viele Kilometer hinweg, auch das Hörvermögen ist sehr gut ausgeprägt, während dagegen das Sehen schlecht ist. Kaum ein anderes Tier kann dem Spitzmaulnashorn gefährlich werden. Löwen und Fleckenhyänen machen sich schon manchmal an ein Kalb heran, doch die Nashorn-Mütter haben keine Angst vor Löwen, Hyänen, ja gar Elefanten. Im Galopp bringen sie es auf 50 km in der Stunde. Vor dem Angriff senken sie den Kopf, schnauben und bremsen oft vor dem Ziel plötzlich ab, wobei es vorkommt, dass sie dann umdrehen und flüchten.

Grasende Breitmaulnashörner (White Rhinos) in der Bontle Section des Marakele-Nationalparks
Grasende Breitmaulnashörner (White Rhinos) in der Bontle Section des Marakele-Nationalparks

Spitzmaulnashörner fressen vorwiegend Blätter und Zweigenden von Büschen und Bäumen. Sie verdauen auch schadlos Pflanzen, die für Menschen hochgiftig sind. Gerne fressen sie salzhaltige Erde und trinken täglich. Spitzmaulnashörner sind typische Einzelgänger, nur durch Mutter-Kind-Beziehungen bilden sie kleine Gruppen. Diese “Urtiere” können bis zu 40 Jahre alt werden.

Breitmaulnashörner und Zebras im Double Drift Game Reserve
Breitmaulnashörner und Zebras im Double Drift Game Reserve

Breitmaulnashörner bevorzugen Buschland mit Dickichten zur Deckung, Bäume als Schattenspender, Grasflächen zum Äsen und Wasserstellen zum Saufen. Sie äsen und ruhen im Abstand von wenigen Stunden nachts, morgens, spätnachmittags und abends. Der Tageshitze weichen sie unter schattenspendenden Bäumen aus. Außer den Menschen haben sie keine Feinde. Sie fressen nur Gras und trinken täglich (in Trockenzeiten alle zwei bis drei Tage). Sie leben z.T. in kleinen Trupps zusammen.

Breitmaulnashörner am Wasserloch im Mkuzi Game Reserve
Breitmaulnashörner am Wasserloch im Mkuzi Game Reserve

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