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Regenbogennation Südafrika

Mit 43,7 Millionen Menschen ist Südafrika das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Hierbei bilden die schwarzen Afrikaner, den bei weitem größten Anteil der Bevölkerung, über 78% der Gesamtbevölkerung. Die weißen Afrikaner sind mit 10% vertreten. Der Anteil an Farbigen liegt bei 8% sowie Indern mit 3% der gesamten Bevölkerung.

Die Schwarzen in Südafrika stellen keinen homogenen Bevölkerungsanteil dar. Sie gehören zu den bantusprachigen Völkern des südlichen Afrikas, die über eine Vielzahl an unterschiedlichen Sprachen und Kulturen verfügen. Insgesamt gibt es acht Hauptgruppen, die jedoch wiederum Unterteilungen haben. Den größten Anteil bilden hierbei die Zulu, gefolgt von den Sotho, Xhosa, Tswana, Shangaan-Tsonga, Swazi, Ndebele und Venda.

Der Ursprung der Coloureds (Farbigen) reicht in die Zeit der Holländer zurück. Sie stammen von den Khu-Khun, Buschmännern, schwarzen Sklaven aus Westafrika, Malaien, Indern und Europäern ab. Es gibt die Kapmischlinge, Griquas und die Kapmalaien. Die meisten Coloureds leben in der Stadt (ca. 75%) und sprechen hauptsächlich Afrikaans als erste Sprache.

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Sportbegeisterte Kinder in Südafrika - (Foto courtesy of SA Tourism)

Der weiße Bevölkerungsanteil stammt von holländischen, französischen, britischen und deutschen Siedlern ab. Gut die Hälfte von ihnen spricht als erste Sprache Afrikaans, der Rest Englisch. Verstanden werden zum Großteil jedoch beide Sprachen.

Als „the rainbow people of God“ (Gottes Regenbogenmenschen) beschrieb der Kapstädter Erzbischof Desmond Tutu die südafrikanische Bevölkerung aufgrund ihrer ethnischen, sprachlichen und kulturellen Vielfalt. Südafrika unterscheidet sich hinsichtlich seiner Bevölkerungsstruktur und -entwicklung grundlegend von den meisten anderen afrikanischen Staaten.

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"Proud to be South African"

ethnisch_160Wichtigstes demographisches Merkmal ist die Zusammensetzung der Bevölkerung aus vier ethnischen Gruppierungen (Schwarze, Weiße, Farbige, Asiaten/Inder), wobei diese Unterteilung per Gesetz von der Apartheidregierung vorgenommen worden war und die von Geburt an nicht Privilegierten von vornherein diskriminierte. Diese Unterscheidung ist im „Neuen Südafrika“ politisch und moralisch nicht korrekt. Dennoch, faktisch existiert sie noch weiter, da heute immer noch weitgehend die sozialen Klassen- mit den Rassengegensätzen übereinstimmen.

Kommentare  

 
#1 Nightwisher 2011-01-30 15:04
es sind inzwischen viel weniger als 80% höchstens noch 73 Christen!
 

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