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Port Elizabeth

Port Elizabeth liegt an der Algoa Bay, genauer betrachtet, an der Mündung des kleinen Baakens River und bildet fahrtechnisch gesehen den östlichen Abschluss der Garden Route. Es erstreckt sich über 16 km entlang der Algoa Bay, bietet schöne und sichere Strände, sonst aber wenig für eine Stadt, die sich die fünftgrößte des Landes nennen kann.

Im alten Stadtkern gibt es ein paar historische Bauten, doch sieht man ihm sofort an, dass er zu einer Zeit zwischen Hügeln und Meer angelegt wurde, als die Stadt noch wesentlich kleiner war und die jetzigen Ausmaße niemals in Erwägung gezogen wurden. Nahezu dörflich erscheinen die Gebäude aus der viktorianischen Zeit auf dem 60–90 m hohen Plateau „The Hills“ oberhalb der Innenstadt, und das moderne Leben hat ohne Zweifel einen großen Bogen um diese Gegend - immer noch als „Central“ bekannt - gemacht. Zu steil waren die Straßen für den Verkehr, zu hoch die Kriminalitätsrate und zu wenig zukunftsweisend die Politik der Stadtväter, als dass „Downtown PE“ hätte boomen können.

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Blick auf Port Elizabeth mit dem Hafen im Hintergrund
(Foto courtesy of SA Tourism)

Ganz im Gegenteil: Port Elizabeth hat sich, wie keine andere Stadt in Südafrika, in die Vororte hin orientiert. Suburbane Shoppingmalls, mittelständische Vorstadtsiedlungen, riesige Industrieareale in entfernten Randgemeinden (z.B. Uitenhage) oder inmitten der Hafenanlagen, Strukturen, wie zu 70er-Jahre-Umbruchszeiten in Amerika haben auch hier ihre Spuren hinterlassen.

Stadtplan von Port Elizabeth

... nicht der Höhepunkt einer Südafrikareise

Mit Sicherheit ist „PE“, wie es die Südafrikaner nennen (was sich auch nach der offiziellen Umbenennung in Nelson-Mandela-Metropole sicher nicht so schnell ändern wird), nicht der Höhepunkt einer Südafrikareise. Und während der letzten Jahre hat sich die touristische Situation eher noch verschlechtert: Die Innenstadtgeschäfte sind in die Malls am Stadtrand ausgewandert. Große, historische Gebäudekomplexe in der Innenstadt, wie z.B. die ehemalige Post und das Presse-Viertel, stehen leer bzw. werden von Firmen übernommen, so dass der Zugang fortan verwehrt sein wird. Stadtplanerisch hat sich zudem auch hier an vielen Punkten die langweilige Betonkultur der 1960er und -70er breitgemacht.

"P.E." Lageplan

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