Allgemeines zu Südafrika

Geschichte

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Von San und Khoikhoi über Jan van Riebeek bis Jacob Zuma

Wirtschaft

Wirtschaft

Wirtschaftssektoren, Fischfang, Tourismus, Bodenschätze

Geographie

Geographie

Geografischer Überblick und Lage der Kaphalbinsel

Geologie

Geologie

Geologische Geschichte, Kap, Karoo, Namaqualand

Gesellschaft

Gesellschaft

Rassen, Sprachen, Demografie, Religionen, Bildung, Politik

Persönlichkeiten

Persönlichkeiten

Thabo Mbeki, Nelson Mandela, Willem de Klerk, Desmond Tutu

Sport

Sport

Rugby, Cricket, Fussball, Wassersport mit Adrenalin

Tierwelt

Tierwelt

Big Five, Landsäugetiere, Reptilien, Insekten, Vögel

Pflanzenwelt

Pflanzenwelt

Fynbos, Botanischer Garten, Protea Pflanze, Aloe Ferox.

Hauptstadt / Regierungssitz: Pretoria (Exekutive) / Kapstadt (Legislative) / Bloemfontein (Judikative)

Provinzen: Limpopo, Northern Cape, Gauteng, Mpumalanga, Free State, North West, Western Cape, Eastern Cape, KwaZulu/Natal (die Provinzen unterscheiden sich sehr in Größe, Bevölkerungsdichte, Wohlstand und Wirtschaft)

Fläche: 1.219.912 km²

Einwohner: 56 Mio. Einwohner; 43 Einw. pro km²; Analphabetenquote: 13 % (Angaben: 7–14 %)

Bevölkerungsstruktur/-zunahme: 81 % Schwarze (u. a. Zulu, Xhosa, Basotho, Tswana, Tsonga, Swazi, Ndebele, Venda), 8,8 % Coloureds, 8,4 % Weiße, 2,5 % Asiaten. Bevölkerungszunahme (jährlich): 1,5 %

Städte (inkl. Randgemeinden): Über 60 % aller Südafrikaner leben in städtischen Gebieten: Johannesburg 4,5 Mio. (Großraum Gauteng 8,7 Mio.), Kapstadt 445.000 (Stadt), 3,9 Mio. (Metro), 4,5 Mio. (Großraum), Durban (eThekweni) 3,7 Mio. (Großraum), Pretoria 1,9 Mio. (Großraum Tshwane 3 Mio.), Metro Port Elizabeth 780.000 (Großraum Nelson Mandela Bay 1,3 Mio.)

Sprachen: 11 offizielle Landessprachen: Englisch, Afrikaans, daneben Zulu, Siswati, Süd-Ndebele, ­Sesotho, Sepedi, Xitsonga, Setswana, Tshivenda und Xhosa. Die meisten Südafrikaner sprechen mehr als eine dieser Sprachen. Amtssprachen: Afrikaans und Englisch. ­Englisch ist die übliche Handelssprache.

Religion (offizielle Zahlen variieren stark): Christen: 80-85 % (Afrikanische Kirchen um 40 % (Zahlen sind nicht eindeutig ermittelbar), Niederländisch-reformierte Kirche 6,5 %, Römisch-katholische Kirche 7,5 %, Evangelisch/Methodisten 8 %, Pfingstler 8%, Anglikaner 5 %, Lutheraner 3 %); weitere Religionsgemeinschaften: Afrikanische, Animisten und Naturreligionen zusammen 5,3%, Muslime: 2,5 %, Hindus: 1,1 %, Juden: 0,2 %

suedafrika wappen 210Staats- und Regierungsform: Parlamentarische Demokratie (im Commonwealth) seit 1961; Verfassung in Kraft seit 1997; Zweikammersystem: Die National Assembly mit mind. 360 Mitgliedern (gesamt 400 Sitze) wird direkt gewählt. Der National Council of Provinces besteht aus 90 Mitgliedern (je 10 aus 9 Provinzen). Wahlen finden alle 5 Jahre statt. Das Staatsoberhaupt wird alle 5 Jahre von der National Assembly gewählt. Wahlrecht haben alle Bürger ab 18 Jahren. Regierung: ANC; Oppositionelle Parteien: Democratic Alliance (DA), Economic Freedom Fighters (EFF), Inkatha Freedom Party (IFP), National Freedom Party (NFP), Freedom Front Plus (FF+), Pan African Congress (PAC) u. a.

Staatsoberhaupt und Regierungschef : Jacob Zuma (ANC)

Inflation: unter 6 % (offizielle Zahl), 10 % (reelle Schätzung)

Arbeitslosigkeit: ca. 26 % (variiert in einzelnen Regionen); „offizielle“ Zahlen oft Unterschätzungen

Export (Zahlen schwanken stark, je nach Wechselkurs): US-$ 110 Mrd; Gold, Edelsteine, Perlen und Münzen 22 %; Mineralstoffe 19 %; unedle Metalle 17 %;

Hauptexportländer:  China, USA, Indien, Großbritannien, Japan, Botswana, Deutschland, Namibia, Niederlande

Import (Zahlen schwanken stark, je nach Wechselkurs): US-$ 104 Mrd; Maschinen, Apparate, Geräte 27 %; Mineralprodukte 22 %; Beförderungsmittel 10 %; chemische Erzeugnisse 10 %; Originalgeräte, Kfz-Teile 5 %; unedle Metalle 4 %

Hauptimportländer: China (15,5 %), Deutschland (10,1 %), Saudi-Arabien (7,2 %), USA (6,7 %), Indien, Japan, Nigeria

Bodenschätze: Herausragende Vorkommen: Aluminium-Silikate, Chrom, Gold, Magnesium, Platin, Vanadium

Landwirtschaft: Sehr leistungsfähig und sichert zum größten Teil die Eigenversorgung; Anbau besonders von Weizen, Zuckerrohr, Obst, Wein, Zitrusfrüchten, Tabak, Mais, Baumwolle

Flagge: Die Farben der Flagge finden sich in den Symbolen aller südafrikanischen Parteien wieder, aber die wohl einzig wahre Symbolik der Flagge wird in ihrem auf der Seite liegenden „Y“ gesehen, das als Zusammenfließen der verschiedenen Gruppen der südafrikanischen Gesellschaft auf dem Weg zur Einheit interpretiert wird.

Klima:  Südafrika gehört zu den warm-gemäßigten Trockengebieten der Subtropen; Sommerregen von Oktober bis April mit Ausnahme der Küstenregion von Natal, dem immer feuchten, warm-gemäßigten Küstenstrich von Mossel Bay bis Port Elizabeth und dem Winterregengebiet des Kaplands (Regen Mai bis Oktober).

Western Cape Province

Größe: 129.370 km² (= 11 % der Fläche Südafrikas), 6 Distrikte; die viertgrößte Provinz Südafrikas; Größe der Agglomeration von Kapstadt (ohne Cape Peninsula, Paarl und Stellenbosch): ca. 900 km² (Vergleich Berlin: 883 km²)

Hauptstadt: Kapstadt/Cape Town

Premier: Helen Zille (DA, die 59,4% der Stimmen bei der letzten Wahl 2014 in der Provinz erhielt)

Einwohner: 6,3 Mio.; 49 % Coloureds, 33 % Schwarze, 17 % Weiße, 1 % Asiaten

Einwohnerdichte: 47 Einw./km²

Größte Städte: (neben Kapstadt) George, Somerset West, Knysna, Paarl, Swellendam, Oudtshoorn, ­Stellen­bosch, Mossel Bay

Wirtschaft: Industrie und Handel konzentrieren sich auf den Großraum Kapstadt (wenig Großindustrie, Hafen, Handel, Banken und Versicherungswesen); Landwirtschaft (Sonderkulturen wie Wein und Tafelobst, Gemüse, in den trockeneren Lagen vornehmlich Rinder- und Schafweidewirtschaft); Tourismus.

suedafrika karteSüdafrika Karte von By Mart Bouter [CC BY-SA 4.0-3.0-2.5-2.0-1.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0-3.0-2.5-2.0-1.0)], via Wikimedia Commons