Restaurants in Kapstadt

cape-town-fishmarketKunstvoll gestaltetes Schild (mit Kreide gemalt) vom "Cape Town Fishmarket" Der „Vielvölkerstaat" Südafrika spiegelt sich auch in der außergewöhnlich großen Vielfalt der Speisen und Getränke wieder. Angefangen von den traditionellen Gerichten der Schwarz-Afrikaner (Maisbrei mit Soße und Maniokgemüse) über die verschiedensten Zubereitungsarten der zugewanderten Europäer und der schmackhaften, deftigen Küche der Buren bis hin zu den exotisch, pikanten Gerichten der Malayen und Inder.

Hilfreiche Informationen zu Formalitäten beim Restaurantbesuch in Kapstadt

Vom Gourmettempel bis zum Hinterhof-Restaurant

tiger-prawnsFür ca. 7 Euro wird man in Deutschland nichts Vergleichbares findenKapstadts Restaurants gehören zu den besten der Welt. Nahezu alle Gerichte dieser Welt werden angeboten, dank der ethnischen Vielfalt, die sich in der Stadt unter dem Tafelberg angesiedelt hat.

Ob Sie nun Fine Dining mit Kerzenlicht in einem Gourmettempel wählen oder einfach einen Snack in einer Take-Away-Bude um die Ecke einnehmen, selten werden Sie enttäuscht. Besonders die asiatischen Restaurants und die mit typischen Gerichten der Region (Cape-Dutch und Cape-Malayan) sollten Sie nicht versäumen.

Und seit dem Ende der Apartheid gibt es zunehmend auch mehr afrikanische Restaurants mit Leckereien aus allen Ländern des schwarzen Kontinents.

Hinweise zum Restaurantbesuch in Südafrika

  • An Sonn- und Feiertagen durfte bis vor wenigen Jahren in den öffentlichen Bars kein Alkohol ausgeschenkt werden. Mit der politischen Umstrukturierung wurde dieses Gesetz staatsweit abgeschafft, kann aber noch von regionalen Behörden eingesetzt werden, was in einigen der wenigen Gebiete mit Mehrheiten der National Party z.T. der Fall ist.
  • In nicht-lizensierten Lokalen darf zwar kein Alkohol ausgeschenkt, dafür aber mitgebracht und getrunken werden („bring your own“).
  • Restaurants, besonders die besseren, sollten Sie im Voraus buchen. Es ist nicht üblich, sich selbst einen Platz zu suchen, sondern man wartet am Eingang, bis man einen Tisch zugewiesen bekommt. Trinkgeld: i.d.R. 10 %.
  • Man kann alkoholische Getränke nur in besonderen Geschäften, den „Bottle Stores“, kaufen. Sonntags ist der Verkauf hier aber verboten.
  • Oft stellen sich die Reisenden die Frage, was „Corkage“ heißt: In Südafrika darf man ungeniert seinen eigenen Wein mit ins Restaurant bringen, zahlt dafür aber dem Restaurantbesitzer das Öffnen der Flasche sowie das Gedeck. Der Preis dafür liegt zwischen R 7 und R 20.
  • Bücher über gute Restaurants überschwemmen den Markt in Südafrika. Ein Tipp und schon seit Jahren in immer wieder aktualisierter Auflage auf dem Markt ist der „Guide to Restaurants“ aus der Reihe Africa-Info. Hier finden Sie die Adressen aller nennenswerten Restaurants, und die besonders empfehlenswerten werden zudem noch gut beschrieben. Der Preis von gut R 50 ist für das auf den ersten Blick langweilig gestaltete Buch gerechtfertigt.
  • Konkrete „Schlemmerecken“ in Südafrika verrät Ihnen die Broschüre „Gut essen und trinken in Südafrika“, zu beziehen über: South African Tourism (ehem. SATOUR), An der Hauptwache 11, 60313 Frankfurt 1, Tel.: 069/929129-0, Fax: 069/280950
  • Salate können überall bedenkenlos verzehrt werden, denn die Lebensmittelhygiene ist beispielhaft. Ebenso können Sie überall das Wasser aus der öffentlichen Wasserversorgung trinken. Zum Essen trinkt man das (gute) einheimische Bier oder die ausgezeichneten südafrikanischen Weine.

blowfish seafood specialSeafood Special beim Blowfish Restaurant in Table View