Elim in der Overberg Region

elimElim in der Overland Region - Quellenhinweis Foto: WikipediaElim, auf der Karte kaum wahrnehmbar, ist eine kleine Ortschaft, die 1824 von deutschen Ordensbrüdern des Mährischen Missionsordens (aus Mähren nach Sachsen ausgewanderte Missionare) unter der Leitung von Hans Peter Walbeck gegründet wurde.

Walbeck begann seine Missionsarbeit mit drei Familien aus Genadendal und legte zuerst das Motto fest: „Penibel, sauber, produktiv sein“. Die Ordensgemeinschaft hat den folgenden Bewohnern verschiedene Handwerksarten beigebracht und eine für den kleinen Ort überdimensional große Kirche beschert.

Die kleinen, reetgedeckten Häuser säumen die parallelen Dorfstraßen in einer jeweils langen, nahezu ununterbrochenen Reihe. Das Antlitz des Ortes gilt als so pittoresk, dass das ganze Dorf heute unter Denkmalschutz steht. Schauen Sie sich auch die Water Mill an, die 1833 gebaut wurde, das größte Holzwasser-Rad des Landes besitzt und noch immer genutzt wird. Übrigens gehören alle Bewohner von Elim auch heute noch dem deutschen Orden an, und ihre Häuser sind Besitz der Kirche.

Bei Pearly Beach, einem kleinen Resort, gelangt die Piste an die Küste. Vorgelagert ist Dyer Island, benannt nach einem schwarzen Amerikaner, der auf ihr zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein Einsiedlerleben führte und Guano abbaute. Heute bevölkern vor allem Pinguine das Eiland.