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Hermanus in der Overberg Region in Südafrika

De Hoop Nature Reserve

Dünenmeer im De Hoop NaturreservatDünenmeer im De Hoop NaturreservatDas De Hoop Naturreservat liegt etwa 250 km östlich von Kapstadt in der Nähe vom Cape Agulhas. 1956 wurden einige Farmen aufgekauft und ein Jahr später das Gebiet zum Nationalpark erklärt. Der Park ist heute etwa 35000 ha groß.

Zufahrt: Abzweig von der Piste zwischen Malgas und Bredasdorp, nahe Wydgelee. Von Swellendam kommend, zweigt man 13 km westlich auf der N 2 nach links ab auf eine Schotterstraße in Richtung Wydgelee. Toröffnungszeiten: I. d. R. tgl. 7–18 Uhr. Es gibt einen Shop und ein Restaurant im Park.

Jewel of the Western Cape“ steht auf vielen Broschüren und das 34.000 ha große Naturreservat ist zudem als Teil der Cape Floral Region UNESCO-Welterbe.

Wegen der umständlichen Anfahrt über die Piste kommt bis heute nur eine begrenzte Zahl an Reisenden hierher. Damit wäre der erste Pluspunkt des Naturreservats genannt. Die historischen Cottages als romantische Unterkünfte, die Dünen und die unberührte Küste sind weitere, wenn auch teure.

Die Naturlandschaft steht im Vordergrund. Bereits der erste Eindruck lässt die Herzen höherschlagen: Kurz hinter dem Main Gate erreicht die Straße die fast 200 m hohe Kante der 5 Mio. Jahre alten Inland-Sandsteinklippe.
Die Küste des De Hoop NaturreservatDie Küste des De Hoop NaturreservatEin toller Blick über die davor liegende Küstenebene eröffnet sich dem Betrachter: Das 14 km lange „Vlei“, mit dem Flusslauf des Salt River, 5 km entfernt am Horizont ein weißes, nur z. T. bewachsenes Dünenmeer und dahinter das tiefblaue Meer, dessen Küstenzone als Maritime Reserve geschützt ist. Dieser Ausblick fasziniert umso mehr, als man ihn so nicht erwartet hätte.

Unten im Tal angekommen, heißt es dann: Achtung, Schildkröten auf der Straße! Und nicht zu vergessen die anderen Reptilien, von denen es an die 50 Arten im Park geben soll, davon die Hälfte Schlangen. Dazu 259 Vogelarten (82 % aller im Western Cape vorkommenden) und etwa 86 Säugetierarten, darunter neun Antilopenarten, Cape Mountain-Zebras, Baboons, Strauße und von Juni bis November die Wale und Delfine.

Acht Wal- (zumeist Southern Right Whale) und fünf Delfinarten sind es. Noch beeindruckender ist deren Zahl. An einem Novembertag hieß es, dass aus dem Flugzeug um die 200 Wale auf dem Abschnitt zwischen Cape Infanta und Arniston gezählt wurden. Die Ranger begründeten das mit erhöhten Meerestemperaturen, nährstoffreichem Wasser und der Ruhe vor dem Naturreservat, da kein großer Hafen in der Nähe ist und die Schiffsroute weiter von der Küste entfernt liegt.

Die Küste des De Hoop Naturreservat

Eine Fahrt bis zum Parkplatz am Straßenende gehört zum Pflichtprogramm. Dort führt ein Weg den Dünenkamm hinunter zum Meer. Dann kann man sich eine Bucht aussuchen (der dritte Strand östlich des Parkplatzes ist der schönste), um z. B. auf einem ausgewaschenen Stein sitzend auf das Wasser und die Tidenpoole zu schauen oder aber in die Fluten zu springen. Gewarnt sei vor der starken Sonne, nicht nur im heißen „Vlei“-Kessel, sondern auch am Wasser: Sonnenschutz nicht vergessen! Im Westteil des Parks herrscht vor der Küste starke Strömung (Infos einholen!).

De Hoop Nature Reserve

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