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Cape Classic - Kulturaustausch in Kapstadt

cape-classic-3„It’ s like wow!“, - „Einfach unglaublich!“ staunt Leletho Nkomo nach dem Konzert in Vergelegen, Western Cape, Südafrika, als sie zum ersten Mal ein Cello in einem Konzert klassischer Musik hören darf. Leletho ist eine Schülerin des iKhaya Trusts in Stellenbosch’s Township Kayamandi, die dank der Spende von Cape Classic ein Musikinstrument erlernen darf.

Einmal pro Woche kommt eine ausgebildete Lehrerin in den Trust ins Township und unterrichtet dort. Leletho lernt Cello. Nun durfte sie sogar in ein Konzert des kammermusikalischen Festivals Cape Classic, um „ihr“ Instrument so zu hören, wie es die Profis spielen.

Die Profis, die bei Cape Classic auftreten, sind Künstler ersten Ranges, die bereit sind sich in Südafrika in zehn kammermusikalischen Konzerten ohne Gage einzubringen; denn sie unterstützen die Ideen von Cape Classic. 2005 und 2007 kam Daniel Müller- Schott (Cello) zu Cape Classic, 2008 das Bamberger Streichquartett und der erste Hornist der Bamberger Symphoniker Szabolcs Zempléni und 2009 werden frühere Mitglieder der Musica Antiqua Köln im Rahmen von Cape Classic in Western Cape konzertieren. Alle Künstler wollen helfen die junge Generation Südafrikas neugierig zu machen auf das „alte“ Kulturgut, das europäische Länder, wie Deutschland zu bieten haben. In diesem Falle ist es die klassische Musik, mit der die Cape Classic Künstler ihren Teil zum Kulturaustausch beitragen.

In jährlich zehn Konzerten und durch Workshops mit schwarzen Schulklassen praktiziert Cape Classic aktiv Kulturaustausch.
Im lebendigen Miteinander der Workshops werden die europäischen, für die meisten Kinder „exotischen“ Instrumente vorgestellt und gemeinsam mit ihnen werden Lieder und kleine Musikstücke erarbeitet.

In den Konzerten danach haben Schüler die einmalige Chance diese Instrumente live und professionell zu hören. So, wie auch Sigcine Mangele, die durch die Gründung der Musikschule von Cape Classic Geige lernen darf und Mzukizi Fhan, der mit viel Freude und Talent Klavier übt. Ein Klavier, das übrigens Cape Classic mit anderen Instrumenten gekauft hat. Ab 2009 bietet Cape Classic zusätzlich Masterclasses im Konservatorium von Stellenbosch für dortige Studenten. Dazu werden dann auch die Kinder der Musikschule aus dem Township geholt.

cape-classic-4Gelder mittels klassischer Konzerte durch „The Magic of Music“ zu generieren, ist die zweite Idee des Festivals, das auf reiner Eigeninitiative basiert. Es sind dann diese Gelder, die Cape Classic ein soziales Engagement zur Förderung der neuen südafrikanischen Generation ermöglichen.

In den fünf Jahren von Cape Classic ist es gelungen durch die klassischen Konzerte deutsches Kulturgut in Südafrika zu verbreiten und dort jährlich bis zu 1500 Zuhörer mit Kammermusik in Berührung zu bringen und sie dafür zu begeistern. Neben Aufführungsorten wie alten Weingütern in der Gegend von Stellenbosch bietet Cape Classic als einziger Veranstalter jedes Jahr ein klassisches Konzert in der Hauptkirche von Swellendam (ca. 2 Std. östlich von Kapstadt). Mit Tränen in den Augen bedanken sich dort die Menschen für die Musik.

Auf Grund der Beobachtung, dass die meisten der Konzertbesucher Weiße sind, entstand die Idee dieses, unser europäisches Kulturgut auch in die Townships zu bringen und dort vor allem die Jugend von Südafrika für klassische Musik zu interessieren.

Erstmals im südlichen Afrika spielen vom 25.Februar bis zum 7.März 2009 frühere Mitglieder der „Musica Antiqua Köln“ in Kooperation mit südafrikanischen Künstlern bei Cape Classic in zehn Konzerten auf Originalinstrumenten „Alte Musik“.

Detaillierte Informationen über das Festival und seine Aktivitäten finden Sie unter: www.cape-classic.com

Cape Classic Sternstunden in Kapstadt

Nicht der Tage erinnert man sich, man erinnert sich der Augenblicke (Cesare Pavese)

cape-classic-1Der Augenblick meines Abflugs:
Nervosität, Unsicherheit, Vorfreude

Der Augenblick meiner Ankunft:
Überwältigende Freude: AFRIKA, das Land meiner Träume und das Land von Cape Classic

Der Augenblick nach zwei Wochen intensivster Vorbereitung:
Erleichterung und Stolz: alles hat geklappt und ist für die Ankunft der Künstler fertig.

Der Augenblick des Schreckens:
Nils Mönkemeyer (Viola) sagt am Tag seines Abflugs von Deutschland ab. Er hatte einen Autounfall.
Wir wünschen gute Besserung!

Der Augenblick der Verzweiflung:
woher nehmen eine „neue“ Bratsche, die Zeit hat, das Konzertprogramm von CC 2007 beherrscht und die CC „Bedingungen“ akzeptiert.

Der Augenblick der Erleichterung:
Anton Hubert springt ein, bekommt ad hoc einen Flug und landet mit nur einem Tag „Verspätung“ in Kapstadt.
Anton, ein Volltreffer für CC!

Der Augenblick der Wahrheit:
die erste Probe für die Weltpremiere des von CC in Auftrag gegebenen Werks: „GAN meets Ursula“.

Augenblicke des Durchhaltens:
alle Proben für die Konzerte.

Augenblicke der Gemeinschaft:
die Proben, die teilweise im „Wohnzimmer“ unseres Hotels abgehalten werden konnten.

Augenblicke des Genießens:
gemeinsame, fantastische Essen in gepflegter Runde bei besten südafrikanischen Weinen.

Augenblicke des Erfolgs:
begeisterte Zuhörer bei den CC Konzerten und mehrfach „full house“.

Augenblicke der Begeisterung:
das CC Workshop in Kayamandi mit den schwarzen Kindern des Townships.

cape-classic-2Der Augenblick größter Nervosität:
27.2.07, ca.21.30 Uhr die Weltpremiere von „GAN meets Ursula“ zusammen mit dem schwarzen Ensemble Uthingo.

Der romantischste Augenblick:
eine Riesensternschnuppe, die in Zeitlupe beim ersten open air Konzert von CC bei Mozarts Klavierquartett KV 493 über dem Amphitheater von Oude Libertas zu Boden ging.

Ein Augenblick von Enttäuschung:
das erste der beiden CC Konzerte an der Waterfront von Kapstadt, bei dem ein Großteil des Publikums hauptsächlich mit seinen Getränken beschäftigt war.

Der Augenblick größten Glücks:
das Abschlußkonzert mit Schuberts Winterreise in Afrika (Swellendam), das in jeder Hinsicht zu einer Sternstunde wurde.

Der Augenblick der Dankbarkeit:
allen Helfer, die zum Gelingen des dritten CC Festivals beigetragen haben; allen Künstlern, die voller Eifer und Engagement mit ihrer wunderbaren Musik Cape Classic 2007 zum Erfolg verholfen haben und Dankbarkeit an das Schicksal, das der ganzen CC Truppe eine herrliche Zeit in Western Cape beschert hat und das alle Beteiligten wieder wohlbehalten nach zu Hause zurückkehren ließ!

The Magic of Music - Cape Classic in Kapstadt

Cape wie Kap-Provinz
Classic wie Klassische Musik
Charitable wie Kinder- Fürsorge und - Erziehung
Culture wie Konzerte und Klassen, von Meistern gehalten

Cape Classic ist ein jährliches kammermusikalisches Festival in Western Cape.

Cape Classic verfolgt zwei Grundgedanken:

cape-classic-51.Förderung der Kulturaustausches zwischenWestern Cape/ Südafrika und Bayern/ Deutschland.
Dazu muss man wissen, dass Bayern und die Westliche Kapregion eine langjährige Partnerschaft verbindet:
Schirmherr von Cape Classic ist seit Beginn der Bayerische Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst Dr. Thomas Goppel.
2. Unterstützung karitativer Projekte in Western Cape

Alle Künstler, die bei Cape Classic auftreten, fühlen sich solidarisch mit den Grundgedanken unseres gemeinnützigen Vereins

"Cape Classic" e.V. mit Sitz Bad Kissingen.
Sie treten in Südafrika ohne Gage auf.
Cape Classicwird auf rein ehrenamtlicher Basis organisiert und durchgeführt.

Das wäre an sich noch nichts Besonderes, aber Cape Classic ist durchaus etwas Besonderes!
Cape Classic basiert ausschließlich auf privater Basis.
Cape Classic ist ein jährliches Festival von vokaler und instrumentaler Kammermusik in der Westlichen Kap Region, das 2009 zum fünften Mal stattfindet.
Cape Classic unterstützt mit „The Magic of Music“ soziale Hilfsprojekte der Region.

Vorschau auf weitere Aktivitäten

cape-classic-6Die Künstler, die bei Cape Classic auftreten gehören zur Welt- Elite der internationalen Spitzenklasse und musizieren auf höchstem Niveau. Die Begeisterung und Bereitschaft europäischer Künstler in Südafrika Benefizkonzerte zu geben ist enorm.
Immer wieder melden sich bei mir erstklassige Künstler von Weltrang, die sich anbieten bei Cape Classic ohne Gage in SA aufzutreten. Doch sind für die ohne Gage auftretenden Künstler Flugkosten, Unterkunfts-, Verpflegungs- und Mobilitätskosten von Cape Classic zu übernehmen. Die Finanzierung von "Cape Classic" allein über den Verkauf von Konzertkarten würde selbst bei einer 100% Auslastung (120 Plätze) kein nennenswertes soziales Engagement ermöglichen.

Das soziale Engagement von "Cape Classic" ist aber der Grund, warum die Künstler ohne Gage in Südafrika auftreten.

An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich betonen, dass die meisten Künstler freischaffend sind und Cape Classic beziehungsweise Südafrika 14 Tage „schenken“ ohne wirklich in irgendeiner Form selbst einen Profit davon zu haben. Die Zeit aller Künstler ist also begrenzt, sodass es sich bisher keiner erlauben konnte vor oder nach dem Festival einige Tage in SA privaten Urlaub zu genießen.
Alle Künstler müssen nach Cape Classic schleunigst zum Geldverdienen wieder zurück nach Europa.

cape-classic-7Mit den Geldern wurde eine Musikschule in Kayamandi gegründet, die auch in folgenden Jahren von Cape Classic ausgebaut und finanziell unterstützt wird. Cape Classic kaufte dafür ein Klavier und zwei Querflöten und bezahlt nun die Gehälter von drei ausgebildeten Musiklehrern. Von den Einnahmen der Konzerte 2007 wurde weiterhin die Cape Classic Musikschule finanziert, sowie eine Initiative Straßenkinder psychisch und physisch durch gezieltes Training zu stabilisieren (Dance for all). Zudem unterstützte Cape Classic eine Suppenküche für Waisenkinder in Swellendam. Die Einnahmen der Konzerte werden größtenteils wieder in den Ausbau des iKhaya Trust Zentrums in Kayamandi fließen, zudem auch die von Cape Classic gegründete Musikschule gehört. Auch die Suppenküche in Swellendam wird weiter von CC unterstützt werden.

Alles, was über die Konzerte eingenommen wird, geht ohne Abzug weiter in diese sozialen Projekte von Western Cape.

Mit dem Kauf nur einer Konzertkarte (höchste Preisklasse: € 20-) erzielt jeder Konzertbesucher dreierlei Effekte:Er gönnt sich SELBST einen unvergesslichen Abend in traumhaftem Ambiente z.B. in einem historischen Weingut, und den Genuss eines außergewöhnlichen Klassischen Konzertes auf höchstem NiveauEr unterstützt damit den Kulturaustausch zwischen Deutschland und Südafrika.Er spendet damit für die Ärmsten dieses Landes; denn der Erlös jeder Karte geht ohne Abzug in ein karitatives Projekt in Western Cape

Damit der Kulturaustausch keine Einbahnstrasse wird, versucht "Cape Classic" in zunehmenden Maße Künstler aus Südafrika zu integrieren.

Zuletzt möchte ich Sie persönlich alle herzlichst zu unseren Konzerten in Südafrika einladen! Ich freue mich schon heute auf Sie!

Gabi Zahn
Existiert ein gemeinnütziger Verein“ Cape Classic e.V“ mit Sitz in Bad Kissingen, der berechtigt ist  steuerbegünstigende Spendenquittungen auszustellen bei der

Sparkasse Bad Kissingen
KT: 8209702
BLZ 7935 1010

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