Wanderrouten rund ums Cape Point

cape-point-ausblick-nordenBlick auf die Kaphalbinsel und die False BayEin Wanderweg führt weiter zum neuen Leuchtturm („Second Lighthouse“) am Diaz Point. Bei starkem Sturm oder schlechter Sicht sollten Sie aber auf diesen Ausflug verzichten. Die angegebenen 1,5 Stunden Wanderzeit sind allerdings sehr großzügig berechnet. Sicherlich kommt man auch mit der Hälfte aus. Bei richtigem Wasserstand kann man auf der westlichen Seite die Reste eines Wracks entdecken.

Wanderstrecke zum Diaz Beach am Cape of Good Hope

Ein weiterer Wanderweg führt vom Cape Point Parkplatz hinunter zum Diaz Beach (auf Kormorane achten) und zum westlich gelegenen Cape of Good Hope. Ihn zu erlaufen, dauert zwischen 45 Minuten und 1 ¼ Stunden pro Strecke. Weiter führt dieser Weg bis Hoek van Boobejaan und ist Teil des Good Hope Coastal Walk. Strecke Cape Point - Hoek van Boobejaan: 12 km.

wanderung-cape-of-good-hopeWandern am Kap der Guten HoffnungNehmen Sie sich mindestens 3 Stunden Zeit für das Nature Reserve. Fahren Sie zuerst (und möglichst früh!) zum Cape Point und erkunden das Terrain dort. Anschließend sollten Sie zum Cape of Good Hope fahren und schließlich Zeit aufsparen für eine Wanderung, z.B. entlang des Shipwreck-Trails am Olifantsbos Point oder/und eine Bade- bzw. Picknickpause an der Buffels Bay. Vielleicht sehen Sie ja Wale in der False Bay, wenn diese sich hier auch weiter entfernt vom Land tummeln als z.B. nördlich von Simon’s Town, in Hermanus bzw. im De Hoop Nature Reserve.

Der Knüller aber ist der 90-minütige Shipwreck Trail, der zu den Überresten zweier Wracks führt:

  • „Thomas T. Tucker“: Amerikanischer Frachter, 7.176 t, gestrandet 1942. Das Schiff hatte Kriegsmaterial für die Region des Roten Meeres an Bord, und der Kapitän wollte eigentlich Kapstadt als Zwischenstation anlaufen. Als das Schiff strandete, meldete er zuerst Seenot von der 23 Seemeilen nördlich gelegenen Robben Island. Gründe für die falsche Ortung waren ein um 37° missweisender Kompass, starker Nebel und die Tatsache, dass der nächste Leuchtturm während des Unglücks ausgeschaltet war.
  • „Nolloth“: Holländischer Kümo, 347 t, aufgelaufen 1965 am Duikerklip. Es hatte Nahrung und alkoholische Getränke an Bord. Letztere verschwanden größtenteils, bevor der Zoll sie konfiszieren konnte.

Wandern am Kap der Guten Hoffnung