Flora und Fauna am Kap

Highlights

Kirstenbosch Botanical Garden – Cape of Good Hope – Pinguine bei Simon’s Town – Table Mountain – West Coast NP – Bain’s Kloof Pass – Karoo – Bontebok NP – De Hoop NR – Tierparks an der Garden Route – Addo Elephant NP

Hinweise

Um die Pflanzen- und Vogelwelt zu erkunden, bedarf es Zeit. Der Reiseverlauf hier berücksichtigt dieses nur teilweise. Er ist vornehmlich auf kurze Besichtigungen der einzelnen Punkte ausgelegt.    
Jahreszeit beachten! Die besten Monate für die Pflanzen sind August bis Oktober.

Zeitplan

  • 1. Tag: Literatur und Bestimmungsbücher besorgen. Erstes Ziel ist der Kirstenbosch Botanical Garden in Kapstadt. Er informiert über die Vegetation am Kap. Am frühen Abend nach Bloubergstrand fahren und den Sonnenuntergang über Kapstadt bewundern. Zwei Übernachtungen in der „City Bowl“.
  • 2. Tag: Zuerst auf den Table Mountain und die Vegetation abseits der Seilbahnstation erkunden. Anschließend entlang der Atlantikseite (evtl. hinauf zum Silvermine NR) zum Kap fahren. Hier Zeit nehmen für eine Wanderung. Nachmittags nach Simon’s Town fahren, die Pinguinkolonie besuchen und etwas nördlich, bei Fish Hoek/Kalk Bay nach Walen Ausschau halten (entsprechend der Jahreszeit).
  • 3. Tag: Zuerst zum Flower Reserve in Darling. Anschließend zum West Coast NP ­(Vogel­welt). Übernachtung in Langebaan oder auf Kersefontein.
  • 4. Tag: Wer die Vögel im West Coast NP intensiver beobachten möchte, muss sehr früh aufstehen. Danach über Citrusdal nach Kagga Kamma, das nicht nur für die Buschmannzeichnungen bekannt ist, sondern auch für seine Tiere. Hier nächtigen.
  • 5. Tag: Ein langer Tag. Über Tulbagh und den Bain’s Kloof Pass geht es nach Paarl zum Veldblum NR. Abkürzend kann man auch auf direktem Wege über Worcester (hier: Karoo National Botanical Garden) und Robertson nach Montagu fahren. Der Ort eignet sich für zwei Übernachtungen, sodass am 6. Tag Zeit ist für Wanderungen durch eine Schlucht bzw. in die Berge.
  • 6. Tag: Besuch des Bontebok NP bei Swellendam. Danach zum De Hoop NR (Übernachtung vorher buchen). Am Nachmittag ist Zeit für Wanderungen und Walbeobachtung (nach Jahreszeit).
  • 7. Tag: Zügig durchfahren bis zur Wilderness Area zwischen George und Knysna. Zeit für kurze Wanderungen in diesem Gebiet bleibt noch. Hier oder in Knysna zwei Nächte verbringen. Alternativer Stopp (Extratag!): Die „Big Five“ in einem Gehege (Garden Route Game Lodge) oder auf der luxuriösen, großen Gondwana Game Lodge (zwischen Albertinia und Mossel Bay) bzw. ein paar afrikanische Großtiere (Botlierskop GR bei Little Brak River bzw. Plettenberg Bay GR) erleben. Hier dann nächtigen.
  • 8. Tag: Wilderness Area und Old Passes Road erkunden und ausgiebige Wanderungen unternehmen.
  • 9. Tag: Zum Garden Route NP (Tsitsikamma) fahren und hier oder nahebei nächtigen. Die Hütten in Storms River früh buchen! Hier die Natur erwandern.
  • 10. Tag: Zeitig zum Addo Elephant NP fahren. Nachmittägliche Rundfahrt durch den Park. Übernachten im Park oder in Cosmos Cuisine.
  • 11. Tag: Tagsüber alternativ Zuurberg Section oder Schotia Safaris Private GR.

Hinweis

In der Kapprovinz sind die „typischen“ Tiere Afrikas, etwa Giraffen, Nashörner, Flusspferde etc., nur in einigen privaten Game Reserves und im Addo Elephant NP vertreten.

Zusätzliche Tage

1 Tag: Harold Porter Botanical Garden bei Betty’s Bay und im Grootbos Nature Reserve (Fynbos) bei Gans Bay übernachten.

Abenteuerlustige und Liebhaber von einsamen Wanderrouten sollten über 2 Tage in der Baviaanskloof Wilderness Area nachdenken. Darüber vorher genau informieren, besonders bezüglich der Unterkunft.

2 Tage für den Besuch des Mt. Zebra NP und anschließend des Camdeboo NP bei Graaff-Reinet bzw. der Obesa Nursery mit Kakteen und Sukkulenten in Graaff-Reinet.

Mehrtägige Wanderungen: z. B. entlang des Oystercatcher Trail (zwischen Mossel Bay und Boggomsbaai) oder im De Hoop NR. Rechtzeitig buchen!