Garden Route Tourvorschläge

gardenroute-aussichtDie Garden Route Tour ist ein Muss für jeden KapstadtbesucherDie Kernstrecke folgt ganz einfach der N2 zwischen der recht uninteressanten Industrie- und Hafenstadt Port Elizabeth und Kapstadt. Der Abschnitt zwischen dem östlichen Tsitsikamma National Park und Mossel Bay wird offiziell als die „Garden Route“ (auch: Garden Route geschrieben) beschrieben, eines der bekanntesten und beliebtesten Touristenziele.

Manche Quellen - und wohl auch einige betroffene Touristenämter, dehnen den Begriff „Garden Route“ heute aus bis Swellendam bzw. dem Cape Agulhas, dem südlichsten Punkt Afrikas. Über Definitionen lässt sich streiten, und wer im Osten bzw. Westen startet, fährt sowieso die gesamte Strecke zwischen den beiden Großstädten.

Damit wäre dieser Abschnitt eigentlich schon erläutert ... wären da nicht die vielen Gelegenheiten zu Abstechern von der N2. Und die machen heute einen großen Teil des Reizes der Garden Route aus! Vielen mag nämlich die Hauptstraße schon zu befahren sein, und die Unterkünfte, Ausblicke und Sehenswürdigkeiten leiden mittlerweile sehr unter dem großen Andrang von Reisenden. Bereits vor Plettenberg Bay, einem schön gelegenen, aber sehr stark besuchten Küstenort, zweigen Stichstraßen ab, z.B. in die Berge, entlang der alten N2 oder auch zum Monkeyland. Vor Knysna führt eine andere Piste nach Norden durch den Knysna Forest, einst Heimat der Knysna Elefanten.

Auf der Strecke zwischen Plettenberg Bay und Riversdale bieten sich immer wieder Gelegenheiten, auf Stichstraßen an die Küste zu fahren. Eine Faustregel besagt: Je weiter der Weg/Umweg zur Küste, um so einsamer ist diese. Und die Küste hat wechselhafte Formationen zu bieten. Nahezu überall sieht sie anders aus: mal sandig, mal klippig, mal steinig, mal als Mündung eines Flusses und eben oft auch mal bewohnt bzw. mit einem kleinen Fischereihafen versehen.

Doch auch die Backroads des Wilderness National Parks, die ehemalige Straße zwischen Knysna und George, die sog. Old Cape Road, haben ihre Reize. Nicht zu vergessen sind die Abstecher zur Straußenstadt Oudtshoorn, zum Rein’s Nature Reserve, dem De Hoop Nature Reserve und die entlang des letzten Etappenabschnittes zwischen dem Walbeobachtungsort Hermanus und Somerset-West. Und wer sich schließlich noch mit der kapholländischen Geschichte näher auseinandersetzen möchte, dem sei der Besuch des großen Museums in Swellendam ans Herz gelegt.

Wer dieses Kapitel ausführlicher liest, sich ausreichend Zeit lässt und auch mal treiben lassen kann, der wird diese Strecke zwischen Port Elizabeth und Kapstadt noch lange in Erinnerung behalten.