San, Bantus, Kapmalayen - Auf den Spuren der nichtweißen Bevölkerung Südafrikas (7 Tage)

Highlights

Malay Quarter – Robben Island – Buschmannzeichnungen in Kagga Kamma – VW-Werk in Uitenhage (bei Port Elizabeth) – South End Museum (Port Elizabeth)

Hinweis

Eine Fahrt zum VW-Werk in Uitenhage ist optional und lohnt nur dann, wenn man sowieso nach Port Elizabeth fährt.

Zeitplan

  • 1. Tag: Kapstadt. History Museum (Slave Lodge) und SA Museum. Das Hauptaugenmerk auf die zum Thema passenden Abteilungen legen. Anschließend Besuch des Malay Quarter (Bo-Kaap), wo die Kapmalayen leben, die sich erfolgreich gegen die Umsiedlungspläne der weißen Regierungen gewehrt haben. Abendessen: Kapmalayisch.

  • 2. Tag: Township-Tour (inkl. District Six Museum). Anschließend in die Innenstadt: Greenmarket vor der ehemaligen City Hall, Pan African Market (Long St.), nachmittags das Treiben auf dem Busbahnhof zwischen City Hall und Bahnhof beobachten. Hier wird deutlich, dass viele Strukturen aus der Apartheidzeit heute noch sichtbar sind. Alternativ: Besuch des Zeitz Museum of Contemporary Art Africa. Abendessen: in einem afrikanischen Restaurant.

  • 3. Tag: Besuch der Sträflingsinsel Robben Island (vorher buchen). Hier wird erzählt, wie das Apartheid-Regime mit den politischen Aktivisten umgegangen ist. Nachmittags/ abends: Im Visitor Centre eine Tour buchen, die zu Restaurants und Musiklokalen in die Townships führt.

  • 4. Tag: Parallel zur Atlantikküste nach Paternoster. Der kleine Fischerort ist bekannt für seine pittoresken Häuschen und den guten Lobster. Interessant ist, wie die Nachkommen der San und die Farbigen hier leben. Vermischt mit weißen Kulturen und den Urlaubern ergibt sich ein aufschlussreiches Bild. Übernachten in Paternoster.

  • 5. Tag: Optional ist ein großer Schlenker zur Rheinischen Missionsstation von Wuppertal. Hier wird deutlich, wie die christliche Religion Einzug gefunden hat im südlichen Afrika. Übernachten in Clanwilliam.

  • 6. Tag: Fahrt nach Kagga Kamma am Rande der Karoo, wo bis vor wenigen Jahren Buschmänner gelebt haben. Hier erfahren Sie etwas über die Lebensweise der Buschmänner. Auf einer Jeep-Exkursion werden Buschmannzeichnungen gezeigt und erläutert. Übernachtung in Kagga Kamma.

  • 7. Tag: Vormittags noch Kagga Kamma, anschließend zurück nach Kapstadt.

Das VW-Werk in Uitenhage bei Port Elizabeth liegt nicht auf dieser Route und bietet auch nicht immer Werkstouren an. Daher lohnt eine Extra-Anfahrt nicht. Sollte die Reise aber in diese Gegend führen und eine Führung stattfinden, dann lohnt sich die Besichtigung allemal. Hier wird gezeigt, unter welchen – mittlerweile durchaus vertretbaren – Bedingungen vornehmlich schwarze Arbeiter beschäftigt sind, wie viel sie verdienen und wo Probleme stecken.

Das South End Museum in Port Elizabeth bietet einen Einblick in die Problematiken der Townships, besonders zur Zeit der Apartheid. In zahlreichen Orten entlang der Garden Route werden ebenfalls Township-Touren angeboten, so z. B. in Mossel Bay, Knysna und Plettenberg Bay.