Surfen in Kapstadt

surfenSüdafrika ist das Surfer-Paradies schlechthin und es zieht alle Surfer, auch weltberühmte, immer wieder an die Küsten des Landes, die ihre Künste in Topform halten oder verbessern wollen.Auch wenn mit „Surfen“ meist das Wellenreiten gemeint ist, finden auch Kitesurfer und Windsurfer hier ihre Tummelplätze.

In Langebaan (nördlich von Kapstadt an der Westküste) greift eine fjordartige Meeresbucht ins Land und bietet ideale Voraussetzungen für Geschwindigkeitsfanatiker, die dann auf das schnellste Brett umsteigen. Hier werden nicht nur Surfer, die auf extreme Wellen und Sprünge aus sind, zufriedengestellt. Andere Reviere für Windsurfer sind die großen Inlandseen oder Lagunen, so z.B. George (Swartvlei), Plettenberg Bay und Struis Bay. Hobie Beach in Port Elizabeth war einst Austragungsort der Windsurfing-Weltmeisterschaften und hat immer noch ein großes Angebot für Wassersportler.

Zu den besten Surfspots fürs Wellenreiten gehören die in Jeffrey’s Bay, das unter Surfern J-Bay genannt wird, und vielleicht die unter Surfern bekannteste Region ist. Supertubes und Cape St. Francis sind dort die bekanntesten Spots. In Port Elizabeth gibt es einige Spots (z.B. Millers, Fence und Pipe). An der Garden Route liegen unzählige Spots, so in Plettenberg Bay, Victoria Bay, Cape Infanta, Nature’s Valley und Voelklip bei Hermanus. Muizenberg, Milnerton und Kalk Bay nahe Kapstadt sind beliebte Surferziele. Letzteres eignet sich hervorragend, um es sich nach dem Vergnügen auf dem Wasser in einem der vielen Restaurants bei frischen Meeresfrüchten und einem eiskalten Bier gut gehen zu lassen. Noordhoek auf der Kaphalbinsel ist mit seinen Riesenwellen eine Herausforderung für Surfer. Elandsbaai (Elands Bay) an der Westküste hat tolle Wellen und ist noch nicht von den Massen eingenommen worden.

kapstadt-surfenKapstadt ist der ideale ort für Surferfans aller DisziplinenHinweis: Von September bis Mai liegt der südafrikanische Küstenbereich im Einzugsbereich ausgedehnter Hochs, die nur selten von Tiefausläufern gestört werden. Wenn dann über dem Kapstadter Table Mountain das „Tischtuch“ liegt, sonst aber ringsherum der Himmel stahlblau ist, kündigt sich der „Cape Doctor“ an, der berühmte Südostwind, der den Surfern 6–10 Beaufort sideshore beschert und für extrem gute Bedingungen sorgt.

Von Juni bis August zieht der Hochdruckgürtel in Richtung Äquator und die Tiefdruckrinne gelangt ans Kap. Wellen unter 2 m sind dann eher eine Seltenheit.

Surf-Tipps

windsurfen-kapstadtWindsurfer an der Westküste Kapstadts nahe dem Bloubergstrand (Foto courtesy of SA Tourism)www.wannasurf.com ist ein Forum für Surf-Enthusiasten. Hier werden Berichte und Information wie Bedingungen, Qualität, Typ und Schwierigkeitsgrad über eine Unmenge von Surfspots gesammelt.
www.surfing-waves.com ist eine weitere Website mit Informationen zu Ausrüstungen, Instruktionen, Wetterbedingungen und vieles mehr.
www.wavescape.co.za bietet Neuigkeiten, Informationen zu Wetter und Surfbedingungen und im Shop kann man sich über regionale Läden und Verleihstationen informieren.
www.surfingsouthafrica.co.za listet Veranstaltungen und Austragungsorte und vieles mehr um den Surfsport.

Hinweis: Surfer, die die eigenen Gerätschaften mitnehmen wollen, sollten sich bei der Fluggesellschaft über die Mitnahme des eigenen Surfboards und/oder Segels informieren. Da Mietwagenfirmen nicht sehr surferfreundlich eingestellt sind, sollte in Erwägung gezogen werden, für den Mietwagen einen passenden Dachgepäckträger zu kaufen.Ansonsten gibt es vielleicht Transportprobleme.

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