Karoo National Park

karoo-national-gardenTypische Flora und Fauna der Karoo-Halbwüste - (Foto courtesy of SA Tourism)Der Karoo National Park wurde erst 1979 eingerichtet und seitdem immer weiter vergrößert. Z.Zt. bedeckt er eine Fläche von gut 50.000 ha.

Ziel war es, die typische Flora und Fauna der Karoo-Halbwüste zu erhalten und der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Daher erstreckt sich der Park nicht nur über Ebenen, sondern auch hinauf auf die Nuweveld Mountains. Die Höhen über Null variieren zwischen 820 und 1.911 m. Das bedeutet für Sie, dass die Sommer in den Ebenen extrem heiß und die Winter, besonders abends in den Hochlagen, sehr kalt sind.

Lehrpfade, wie der Fossil Trail (400 m, 250 Mio. geolog. Geschichte), der Bossie Trail (800 m, 65 versch. Pflanzen) sowie der 11 km lange Fonteintjieskloof Trail (4–5 Std., Schlucht, Plateau, Aussicht) und der 3 Tage dauernde Springbok Hiking Trail (27 km, Basishütte, Hochplateau), führen durch den Park, ebenso wie eine Allradstrecke (vorher reservieren). Am Damm bietet sich zudem ein Platz zum Vögelbeobachten an, und wer gute Augen hat, der sollte sich zudem an der Rezeption über die Nachtfahrt informieren.

fossil-trail-karoo-nationalparkLandschaft auf dem als Lehrpfad gestalteten Fossil Trail im Karoo-NationalparkDie Vegetation besteht vornehmlich aus Zwergsträuchern, Gräsern und Zwiebelgewächsen. Letztere haben die Eigenschaft, während ungünstiger Jahreszeiten unterirdisch auszuharren. Typischer Vertreter dieser Halbwüste ist der „Karoo-Busch“, der eher einer Kräuterpflanze ähnlich sieht als einem Busch. Sie sehen ihn auch entlang der Landstraßen, denn er bedeckt die größten Flächen der Karoo. Die Tierwelt besteht aus Steppentieren, wobei das Bergzebra, das Black Rhino (Nashorn, sehr selten zu sehen) und die Raubvögel (u.a. Bussard, Adler) wohl die interessantesten Spezies darstellen.

karoo-park-strasseDie Strecke nach Beaufort West beeindruckt erneut durch die Weite der Karoo, hat aber keine nennenswerten Sehenswürdigkeiten zu bieten.Andere Tiere sind z.B. die Eland-Antilope, das Kudu, Gemsböcke und das Hartebeest. Und wer noch keinen Strauß in freier Wildbahn gesehen hat, kann dieses hier ebenfalls nachholen. Insgesamt zählt man 64 Säugetierarten im Park.

Weiterhin sind besonders die fossilen Funde sehenswert, die entlang dem gleichnamigen Trail erläutert werden. Man hat bereits Knochen in der Karoo gefunden, die von reptilienartigen Säugetieren stammen, die vor über 240 Mio. Jahren hier lebten. Damals war die Karoo ein Feuchtgebiet.

Im Park gibt es schöne Selbstversorger-Chalets, einen Campingplatz, eine Berghütte sowie ein Restaurant. Alles sollten Sie aber unbedingt vorher buchen.

Geöffnet: Tägl. 5–22h, Rezeption: 7h30–20h

Karoo Nature Reserve

karoo-botanical-gardenFarbenfrohe Blütenpracht im Karoo Nature ReserveEs wurde 1975 angelegt und hat eine Fläche von etwa 15.000 ha (die noch erweitert wird), womit es die Stadt fast ganz umschließt. Kernstück des Gebietes ist der Van Ryneveld’s Pass-Stausee, an dem man unzählige Vogelarten beobachten kann.

In dem Reserve selbst sind mittlerweile mehrere Savannentiere eingebürgert worden, einschließlich des Duiker und verschiedener Springbockarten. Neuerdings leben auch Bergzebras hier. In dem Park gibt es mehrere Wanderwege. Auskünfte hierzu erteilt: Department of Nature Conservation, Bourke Street, Graaff-Reinet. Wer mit einem Boot auf dem Stausee rudern will, kann sich an den Graaff-Reinet Boat Club wenden (über die Touristeninformation).

Informationen

Karoo National Park: P.O.Box 316, Beaufort West 6970, Tel.: (023) 415-2828 od. zentral über die Nationalparkbehörde: (021) 422-2810.

Karoo National Park