Unterkünfte in George

Hoogekraal Country House

$$$$–$$$$$: P.O.Box 34, George 6530, Tel.: (044) 879-1277/78, Fax: 879-1300. Anfahrt: Von George auf der N2 in Richtung Mossel Bay und dann abfahren an der Ausfahrt Glentana. Dort noch 1 km in südlicher Richtung. Die Farm war die erste in der Gegend und erstreckte sich einst von Mossel Bay bis George. Das historische Haupthaus (von 1760), auf einem Hügel gelegen (Aussicht bis zum Meer), beherbergt neben einem vornehmen Salon und einem Kaminzimmer das wunderschöne Esszimmer mit langer Tafel. Vieles wurde im Stil des 17. Jahrhunderts eingerichtet bzw. erhalten (wenn auch einige Patzer wie der Kunststoffboden in der Suite und die z.T. tapezierten Badezimmer stören), so dass das Ambiente im Wesentlichen stimmt. Die kleineren Zimmer sind verteilt auf einen Seitenflügel dieses Gebäudes sowie ein Nebenhaus (1820). Offiziell empfangen werden Sie vom Hausherrn mit einem Sherry oder Wein im Salon und dabei den anderen Gästen vorgestellt, um anschließend zum Dinner (Aperitif, 4 Gänge, Kaffee, Brandy) geführt zu werden. Letzteres ist eine abendfüllende und sehr anregende Angelegenheit, da der Hausherr einiges aus dem Nähkästchen zu plaudern hat. Lassen Sie sich auch etwas zur Geschichte der Farm erzählen, die mit dem politischen Clan der Bothas zu tun hat, u.a. einem der jetzigen Besitzer, Tonie Botha, einem „abtrünnigen“ Botha, der auf Seiten des ANC stand und steht. Beachten Sie, dass Sie sich bereits bei der Reservierung auch fürs Dinner anmelden müssen. Dieses wird natürlich extra berechnet. Es lohnt sich aber. Da mit Tafelsilber und auf ausgesuchtem Porzellan gespeist wird, ist es aber wenig ratsam, hier mit Kindern zu dinieren.

I.d.R. erfährt das Hoogekraal Country House sehr gute Kritiken. Manch einem mag es hier aber auch zu persönlich sein, andere Leser haben sich über die zu plüschige und auch etwas zu verstaubt-muffige Atmosphäre beschwert. Bedenken Sie, dass es teuer ist und ob Sie für so etwas Geld ausgeben möchten. Hoogekraal hat etwas gemein mit den skurril-schrulligen Landhäusern in Großbritannien – mit allen seinen Vor-, aber auch Nachteilen. Entweder man hat Spaß an so etwas, oder man sucht sich halt besser etwas anderes. Wer daran Spaß hat, kann hier auch gut 2–3 Tage verweilen und die Umgebung mit Hilfe der vielen Tipps und Infos der Hausherren erkunden.

Fancourt Hotel & Country Estate

$$$$–$$$$: 5 km Kilometer westlich der Innenstadt gelegen an der Montagu Street, Tel.: (044) 804-0000, Fax: (044) 804-0700. Das Hotel gehört zur absoluten Luxusklasse. Sie können wählen zwischen den wunderschön restaurierten Zimmern in der alten Farmvilla und den Garden Suites, die sich in neueren Gebäuden befinden und ebenfalls sehr geschmackvoll eingerichtet sind. Der Tipp ist natürlich das Farmhaus (= Manor House). An einem alten Cottage „Oaklands“ gibt es auch ein Selbstverpflegungsapartment. Es befindet sich in der alten Schmiede. Das Haupthaus dient als allgemeines Aufenthaltsgebäude. Dieses Cottage inkl. des Apartments ist für 8 Personen ausgelegt und kann nicht in kleineren Gruppen gemietet werden. Dafür eignet es sich aber hervorragend für eine Gruppe von Golfspielern, die gerne unter sich bleiben möchten. Für diese Exklusivität müssen die 8 Personen aber schon SAR 15.000–20.000 bezahlen. Wer es nun romantisch und abgelegen am einige Kilometer entfernten Indischen Ozean bevorzugt, der sollte über das Anmieten des mind. SAR 1.700 teuren Blockhauses „Glentana“ nachdenken. Es ist besonders beliebt bei Flitterwöchlern. Die an Fancourt angeschlossenen vier Restaurants bieten für jeden etwas (italienisch, Fine Dining, leichte Kost und Steaks). Am besten zum Gesamtambiente passt aber mit Sicherheit das elegante „Montagu Restaurant“ im alten Farmhaus.

Oakhurst Hotel

$$$: Ecke Meade/Cathedral Sts., George 6530, Tel.: (044) 874-7130, Fax: (044) 874-7131. Reetgedecktes Country Inn des gehobenen Standards. Zentral gelegen in der Innenstadt. Im Hause befindet sich ein gutes Restaurant (s.u.), eine gemütliche Bar (mit Kamin). Das Gebäude ist zwar neu, doch die innenarchitektonische Mischung aus Cape-Dutch-Stil und Safarilodge ist durchaus gelungen. Die Zimmer sind klein, aber geschmackvoll eingerichtet. Für ca. 70 ¤ pro DZ können Sie kaum besser wohnen in George.

Forester Protea Lodge

$$–$$$: 123 York St., George 6530, Tel.: (044) 874-4488, Fax: (044) 874-4428. Modernes, leidlich ansprechend gestaltetes Innenstadthotel mit 50 (kleinen) Zimmern. Oft günstige Sonderraten! Angeschlossen ist ein irischer Pub der „Keg“-Kette.

George Tourist Resort

$–$$: Ecke R102/York Street, etwas außerhalb der Stadt, George 6530, Tel.: (044) 874-5205, Fax: (044) 874-4255. Große Resortanlage mit Swimmingpool (inkl. Rutsche), Minigolf, Kinderspielplatz etc. Es gibt sehr einfache Rondavels ($, stehen sehr eng beieinander) und etwas bessere Chalets ($$).

George Backpackers Hostel

$: 29 York Street, George 6530, Tel.: (044) 874 7807

Camping in George

  • George Tourist Resort $–$$: siehe oben. Schattige Plätze
  • Der Tipp für George ist aber der Campingplatz an der Victoria Bay.

Restaurants in George

Fine Dining im Fancourt Hotel

verspricht Gaumenfreuden aller Art. Es gibt hier ein italienisches („La Cantina“), ein südafrikanisches („The Montagu“), ein Steak-/Seafood- („The Grill Room“) und ein „Health“-Restaurant („Morning Glory“). Reservierung essentiell!

The Copper Pot

12 Montagu St., Multi Center, ca. 300 m nördl. des Fancourt Hotel gelegen. Gute französische Küche verbunden mit Ambiente und Atmosphäre.

Geronimo Spur

(Ecke Cathedral Sq./York St., Tel.: (044) 873-4279) und Saddles Steak Ranch (Lamprecht Center, York St., Tel.: (044) 874-3776) gehören beide renommierten Steakhaus-Ketten an, deren Qualität zu vernünftigen Preisen im ganzen Land geschätzt werden.

The Old Townhouse

20 Market St., Tel.: (044) 874-3663. Restaurant in historischem Gebäude. Eleganz, Ambiente, Qualität und Preis sind ausgewogen, und somit ist dieses unser Tipp für George.

With Thyme Restaurant

Im Oakhurst Hotel, Meade St., Tel.: (044) 874-7130. Candlelight Dinner. Südafrikanische Gerichte, gelungen „aufgepeppt“.