Kapstadt.de - Reiseführer für Kapstadt & Südafrika

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Kapstadt vom Signal Hill | Südafrika

sa flag 80x80Eine weltbekannte Touristenattraktion. Die schönsten Reisezeiten für die Garden Route sind Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter... diese Route zwischen Kapstadt und East London kann sich als eine der vielfältigsten Landschaften des afrikanischen Kontinents rühmen. Die Nationalstraße (N2), die den Reisenden auf den Weg durch dieses wunderschöne Gebiet führt, zeigt abwechslungsreich und vielseitig die Schönheiten dieses Landstriches auf: Vom endlosen Blick über das weite blaue Meer mit weißer Brandung unter tiefblauem Himmel, über blumenbesäte Wiesen, große Seenplatten, scharf eingeschnittene Talschluchten bis hin zum tiefen dunkelgrünen Urwald. Alte Gebirgspässe, malerische Orte, stille Buchten, Wasserfälle, Flüsse, historische Gedenkstätten, hochragende majestätische Berge, das kristallklare Wasser des Indischen Ozeans, Hotels, Motels, Caravanplätze, Pensionen und hervorragende Restaurants gibt es im Überfluss - und alle sind leicht mit dem Auto zu erreichen.

Der eigentliche Kern der Garden Route beginnt dann wieder in Mossel Bay. Er endet nach 225 Kilometern an der Mündung des Storms River. Man hat übrigens der Garden Route ihren Namen nicht gegeben, weil man hier den Eindruck hat, durch eine "Gartenlandschaft" zu fahren, sondern der Name ist entstanden, weil dieses liebliche Gebiet in solch krassem Gegensatz zur inlandbeherrschenden Kleinen Karoo steht, die mit ihrer Trockenheit und Kargheit nun wirklich nicht an einen Garten erinnert. Die Schönheiten der Garden Route liegen meist jedoch nicht an, sondern abseits der Straße. Und: An der Strecke liegen zwei sehenswerte Naturschutzgebiete: der Tsitsikamma Coastal National Park und der Tsitsikamma Forest.

Heidelberg

Die Geschichte dieser Stadt ist eng verbunden mit dem Buren krieg. Dort, wo die südlichste Schlacht dieses Krieges stattfand, dort befindet sich heute ein Laden mit dem Namen "The Boer & the Brit". Besichtigen sollte man die Town Hall, die Anglikanische und die Dutch Reformed Church und das Square House. In Heidelberg gibt es noch heute einen Wald voller Stinkwood Bäume und auf den trockenen Bergzügen lebt die sehr selten gewordene Leopard-Schildkröte.

Albertinia

Korn, Korn und Korn {aber weit und breit kein Doppelkorn), dafür Reet für die Strohdächer in solch guter Qualität, dass es sogar exportiert wird. Hier bei Albertinia werden auch wertvolle Mineralien im Tagebau abgebaut. Mehrere Fabriken pressen Saft aus Aloen (Aloe ferox und Aloe vera), der für Schönheitsprdukte gebraucht wird. In Albertinia werden Ponies gezüchtet, Merino Schafe und Jersey Kühe. Und wenn Sie etwas übrig haben für "Boerekos", dann sollten Sie einmal deftig im "Albertinia Hotel" zum Mittagessen einkehren.

Riversdale

Die Stadt wurde 1838 begründet Geschichtlich bedeutsame Gebäude sind Seekoe-gat, St. Matthews Kirche und die Old Dutch Reformed Mo-ther Church. Im Julius Gordon Africana Zentrum sind seltene Möbelstücke ausgestellt; hier findet man auch Werke der Maler Thomas Baines, Peter Wenning und TW. Bowler.
Bitte, fahren Sie langsam, wenn Sie in den Ort hineinkommen und vor allem, wenn Sie am Ortsende auf der "freien Strecke" den Berg hinauf wieder Gas geben wollen - hier befindet sich eine sehr üble Radarfalle!

Mossel Bay

Bartholomäus Dias war der erste Besucher; er ankerte 1488 in der Bucht. Vasco da Gama folgte im Jahre 1497. Heutzutage kommen jedes Jahr Urlauber zu Tausenden zu diesem beliebten Ferienort, der eine große Zahl von Reizen und Sehenswürdigkeiten bietet. Es gibt mehrere Wohnwagenplätze, einen Super-Golfplatz, ein Spielkasino, Gezeiten-Schwimmbecken zwischen den Felsen, Sandstrände, Segeln in der Bucht und ideale Angelstellen. Der "Postbaum", ist das älteste Denkmal in Mossel Bay und wurde als "Postamt" schon im Jahre 1501 benutzt.

Stilbaai

Ein beliebter Ferienort mit langem Sandstrand. Einer der besten Plätze für Angler ... in den Felsen, in der Brandung, im Fluss und auf hoher See. In einem Quellsee fressen zahme Aale dem Besucher aus der Hand. Im Frühjahr bedeckt die Bluebell, eine Gladiolenart, die Dünen. Zwei Bergwanderwege gehen von hier aus - einer durch das Pauline Bohnen Naturschutzgebiet, der andere nach Jongersfontein. Am Wegrand findet man Werkzeuge von Menschen aus der Steinzeit. In Stilbaai wird afrikaans gesprochen - aber wenn Sie Glück haben, begegnen Sie meiner Frau und mir, wir lieben diesen kleinen Hafenort.

Oudtshoorn

Diese Stadt am Fuße des Swartberg-Gebirges hat dem Besucher viel zu bieten: malerische Autofahrten über großartige Gebirgspässe, Straus-senfarmen, die besichtigt werden können, eine Reihe von geschichtlich bedeutsamen Orten und Gebäuden und die weltberühmten Cango-Tropfsteinhöhlen, die von einem Farmer im Jahre 1780 entdeckt wurden.Etwa 350 Farmer in der Gegend um Oudtshoorn halten etwa 150 000 Strauße. Sie werden zur Federproduktion, zur Leder- und zur Fleischgewinnung genutzt. Im restlichen Südafrika befinden sich weniger als 10 Prozent der Strauße. Die jetzt domestizierten Tier stammen von den Herden, die noch vor 100 Jahren hier wild herumliefen. Die Qualität von Federn, Fleisch und Leder allerdings hat sich immens verbessert, Erfolg von Zuchtmethoden und akurater Fütterung. Die Strauße werden in Herden von 100 bis 150 Vögeln gehalten, meist in Altersgruppen. Ein Weibchen legt ihr erstes Ei 14 Tage nach der Paarung und danach jeden zweiten Tag ein weiteres Ei, bis sie ein Gelege von zwölf bis 15 Eiern hat. Beide Vögel brüten die Eier in 42 Tagen aus. Jedes Ei wiegt etwa anderthalb Kilo.

George

Eine Stadt mit entzückender Lage und einer besonders reizvollen Atmosphäre. Der zur Zeit wohl schönste und großartigste Golfplatz Südafrikas liegt vor den Toren der Stadt. Eine der großen Eichen des Ortes steht unter Denkmalschutz, ebenso wie die Kathedrale St. Mark's - die wohl kleinste Kathedrale der südlichen Hemisphäre. Die Kirche St. Peter und Paul ist die älteste katholische Kirche in Südafrika. George, die Gartenstadt, bildet das Zentrum der Hopfenindustrie. Die bekanntesten Ferienplätze sind bei Herold's Bay, Bailots Bay und dem Surf-Paradies Victoria Bay. Die George-Lilie, Cyrtanthus elatus, wächst wild in den Wäldern.

Wilderness

gehört zu den beliebtesten Erholungsorten Südafrikas, malerisch gelegen zwischen Seenplatten und Meer an den Ufern des Touw-flusses Die Lagunen und Seen bieten Wassersport aller Art. Man sollte hinaufklettern zum "Dolphin Point", hoch oben auf der überhängenden Klippe, der Blick auf den langen Sandstrand ist überwältigend. Mit der schönen Straße von Wilderness nach Sedgefield ist den Erbauern die Harmonie zwischen Technik und Natur gelungen.

Knysna

George Rex, romantischer Verbannter und Abkömmling der englischen königlichen Familie, war hauptsächlich für die Entwicklung Knysnas verantwortlich. Stink- und Gelbholz-Möbel werden hier hergestellt; das Holz kommt aus den nahen großen Wäldern. Man kann hier stundenlang auf Wegen fahren, die auf beiden Seiten von dichten Wäldern umgeben sind ... vor Elefanten jedoch wird gewarnt. Der Wechsel von eindrucksvollen Gebirgspässen und malerischen Badebuchten macht einen Teil des Charmes dieser Gegend aus. Touristenattraktionen sind das Featherbed Nature Reserve, die Knysna Oyster Tasting Taverne, die Mitchell's Bierbrauerei, Jetty Tapas und die erst vor ein paar Jahren neu erbaute Waterfront. Ganz in der Nähe liegen Brenton-on-Sea (das Hotel dort ist gerade abgebrannt), Noetzie mit seinen "mittelalterlichen" Burgen, das Gou-kamma-Naturschutzgebiet, das Buffalo-Valley Game Reserve, Buffalo Bay und Millwood. Millwood ist eine Reise wert: Hier wurde ganz früher einmal Gold gefunden. Mitten im Wald entstand eine Geisterstadt mit Tausenden von Menschen, heute gibt's kaum noch Spuren davon.

Plettenberg Bay

Plett! Hier geht die Zeit anders, es ist halt "Plett-time". Hier bestimmt die Jugend, ein erster Ansatz von "Jet Set" in Südafrika. Künstler sind hier zuhause, ein paar "Ausgeflippte" ... und all' die vielen Sportler, die hier zwischen Tsitsikamma Forest und der Robberg Halbinsel ihren Hobbies nachgehen. Nachtklubs, Discos, Restaurants, Wassersport, Klettertouren entlang des Bitou-Flusses. Nur leider hat die Stadtverwaltung kürzlich dem Country Club, der Golf und Bowls beherbergt, den Pachtvertrag gekündigt, auf dem Gelände sollen halt teure Grundstücke verkauft und Häuser gebaut werden. Ich finde das wirklich schade, denn der Kurs bot einige ganz ausgefallene und besondere Abschläge für den Golfliebhaber. An Loch 14 zum Beispiel spielte man, unter großen alten Yellowwood - Bäumen stehend, wie aus einem dunklen Märchenwald heraus auf die von gleißender Sonne beschienene sattgrüne Fairway und dann zwischen zwei mehrere hundert Jahre alten Eichen hindurch auf ein sehr hochliegendes, nicht einsehbares und von zwei Bunkern geschütztes Grün. Übrigens: Wale gibt's in Plett zwischen Mai und September.

Sedgefield

Dieser Ort entstand mit dem Bau der Eisenbahnlinie, der Dorfcharakter aber blieb, auch wenn die Dünen heute mit Ferienhäusern ziemlich vollgebaut sind. Wassersport, Angeln und Wandern sind die Attraktionen. Der Swartvlei-See nahebei ist der größte natürliche Inlandsee im ganzen Land Südafrika. Und wieder eine Warnung: In der Ortschaft, die von der Hauptstraße durchschnitten wird und einige Ampeln aufweist, gilt strikte Geschwindigkeits-Begrenzung.

Allein und voll verantwortlich für diesen Artikel inklusive Fotos:
ECHO: Euromedia Pty Ltd, Box 2388, Stellenbosch 7601, Südafrika

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