Geschichte von Port Elizabeth

Als erster Europäer landete Bartolomeu Diaz 1488 in der Algoa Bay. Damals wurde die Bucht als Ankerplatz genutzt, um Proviant und vor allem Trinkwasser zu bunkern.

In den folgenden Jahrhunderten kamen so zuerst die Portugiesen und später die anderen europäischen Seefahrernationen immer wieder in die Bay. Bei diesen Unternehmungen strandeten einige Schiffe und mussten verlassen werden. Heute noch kann man nach ihren Überresten tauchen.

Die eigentliche Gründung von Port Elizabeth erfolgte erst 1799, als die Briten das Fort Frederick errichteten. Es handelt sich hierbei um das älteste Steingebäude in der östlichen Kapprovinz und das älteste britische Bauwerk in Afrika südlich der Sahara. Der Anlass für den Bau lag in der Angst der Briten begründet, dass das damals feindliche Frankreich mit dem Gedanken gespielt hatte, die Rebellen im Gebiet von Graaff-Reinet zu unterstützen. Von dem Fort aus überwachte Hauptmann Francis Evatt in der Zeit von 1817 bis 1850 die Ankunft britischer Siedler. Besonders im Jahre 1820 hatte Evatt viel zu tun, denn auf 26 Segelschiffen trafen 5.000 Siedler ein.

Ihren Namen verdankt die Stadt dem damals amtierenden Kap-Gouverneur Sir Rufane Donkin, der 1820 die Siedlung nach seiner zwei Jahre zuvor in Indien verstorbenen Frau Elizabeth benannte. Im Donkin Reserve, einem Gedenkpark, steht eine Steinpyramide, die Donkin zu Ehren seiner Frau errichten ließ. Am Hafen erinnert der 1923 erbaute Gedenkturm „Campanile“ an die ersten Siedler, die 1820 hier eintrafen.

fort frederick port elizabethFort Frederick in Port Elizabeth by Andrew Higgs at English Wikipedia - CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8629465

Port Elizabeth then and now